sportjournalist-Fragebogen „Ich über mich“
Hanburger Stadtbild (Foto: GES-Sprtfoto/Augenklick)

Moderatorin Steffi Renz – „Ich möchte eine Zeit lang in Hamburg leben“

Steffi Renz ist mit sich im Reinen. Nur ein süßes Laster hat sie. Und einen Wunsch, der mit der Millionenstadt an der Elbe zu tun hat.

Steffi Renz, geboren in Bad Urach, moderierte schon mit 17 Jahren ihre erste Radiosendung. Dem Rundfunkvolontariat folgten elf Jahre bei verschiedenen Privatradiosendern in Baden-Württemberg. Ihre Liebe zum Fußball lebte die 47-Jährige zwischen 1999 und 2003 als Stadionsprecherin beim SSV Reutlingen aus, zudem erstellte sie den redaktionellen Teil der Stadionzeitung. Seit 2006 selbständige Moderatorin und Sportjournalistin. Renz schreibt unter anderem seit zehn Jahren regelmäßig für das Fußball-Jugendmagazin Just Kick-it!, seit Oktober 2013 ist sie Leiterin der externen Redaktion der Zeitschrift.

sportjournalist: Steffi Renz, was war Ihr Berufswunsch als Kind?

Steffi Renz: Moderatorin des „Aktuellen Sportstudios“.

sj: Ihre Lieblingsfächer in der Schule?

Renz: Deutsch und Gemeinschaftskunde.

sj: Ihre erste journalistische Aufgabe?

Renz: Ein Interview mit dem damaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker für den CVJM-Krankenhausfunk.

sj: Welchen Beruf haben Vater und Mutter ausgeübt?

Renz: Sozialpädagogin und Politikerin/Lehrer.

sj: Gibt es für Sie in der Sportberichterstattung ein Leitmedium?

Renz: Nein, ich bin flexibel.

sj: Wo beziehungsweise von wem haben Sie für den Beruf am meisten gelernt?

Renz: In meiner Zeit beim SSV Reutlingen habe ich viel über das Fußballgeschäft gelernt, Aufstieg und Fall eines Klubs und seiner Protagonisten erlebt.

sj: Worüber berichten Sie besonders gern?

Renz: Über die Menschen hinter der Nachricht.

sj: Ihre größte sportliche Leistung?

Renz: Ein Fußball-Pressetraining mit Werner Leuthard überlebt zu haben. Und dabei einen Elfer gegen Bernd Dreher zu verwandeln (Danke nochmal!).

sj: Welche Begabung hätten Sie gern?

Renz: Ich wünschte, ich könnte singen (Madonna-Foto: Fotoagentur Kunz/Augenklick).

sj: Ihre persönliche Stärke/Schwäche?

Renz: Begeisterungsfähigkeit/Ungeduld.

sj: Haben Sie ein Hobby?

Renz: Yoga und meine Katze.

sj: Was wäre für Sie ein Traumjob?

Renz: Den habe ich.

sj: Was (oder wer) motiviert Sie?

Renz: Meine ausgeprägte Neugier und der Redaktionsschluss.

sj: Haben Sie ein Lieblingslaster?

Renz: Schokolade.

sj: Auf was wollten Sie nie verzichten?

Renz: Siehe letzte Frage.

sj: Haben Sie einmal eine Entscheidung bereut?

Renz: Eine? Im Nachhinein ist man manchmal klüger. Ob ich dann anders gehandelt hätte, ist hypothetisch.

sj: Wem sind Sie ewig dankbar?

Renz: Beruflich Valdo Lehari jr., der mich in jungen Jahren gefördert hat.

sj: Was ist für Sie ein perfekter Tag?

Renz: Ich bin mir nicht sicher, ob Perfektion wirklich erstrebenswert ist. Schön ist ein Tag, wenn ich ihn nach einem ausgiebigen Frühstück mit meiner Tochter (24) in der Sonne am oder auf dem Wasser verbringen kann.

sj: Woran glauben Sie?

Renz: Dass nichts ohne Grund geschieht. Und dass mein Lieblingsverein erstklassig und der Dino der Liga bleibt!

sj: Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?

Renz: Eine Zeit lang in Hamburg zu leben.

sj: Welche Überschrift würden Sie Ihrem Leben geben?

Renz: Let me entertain you!

Dieseser Artikel stammt aus dem sportjournalist, der direkt beim Meyer & Meyer Verlag bestellt werden kann. Mitglieder des VDS können sich das Heft als PDF im Mitgliederbereich kostenlos herunterladen.

17.04.2017






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