Streaming-Angebot
Website des Olympic Channels (Foto: Screenshot)

Mary Byrne erste Chefredakteurin des Olympic Channels

Der Olympic Channel hat eine neue redaktionelle Leitung. In Mary Byrne ist erstmals eine Frau für das Streaming-Angebot des IOC verantwortlich.

Mary Byrne ist ab sofort Chefredakteurin des Olympic Channels. Sie verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung im Journalismus. Zuletzt war Byrne in leitender Funktion für das US-Sportnetwork ESPN tätig. Zu ihren beruflichen Stationen gehörten zuvor unter anderem Associated Press und USA Today.
 
Byrne ist zudem aktiv in der Association for Women in Sports Media (AWSM). Sie stammt aus Michigan und hat einen akademischen Abschluss in Journalismus und Spanisch (Foto: Olympic Channel).

Betreiber des Olympic Channels ist das Internationale Olympische Komitee. Das Angebot gibt es seit Ende August 2016. Ziel des Senders ist es laut IOC-Präsident Thomas Bach, „die weltweite Öffentlichkeit das ganze Jahr mit der olympischen Bewegung zu vernetzen“. So sollten „vor allem junge Leute“ erreicht werden.

Mit dem Launch löste das IOC das Versprechen ein, einen eigenen Fernsehkanal für die olympischen Sportarten zu schaffen. Der Start war für 2015 geplant, musste aber immer wieder verschoben werden.
 
Das Gesamtbudget für die ersten sieben Jahre (2015 bis 2021) inklusive Planungskosten beträgt 446 Millionen Euro. Das Angebot ist in den meisten Verbreitungsregionen via App auf dem Smartphone und als Web-TV verfügbar.
 
Im Programm des Olympia-Kanals gibt es Nachrichten und Liveübertragungen. Die Senderzentrale ist Madrid. Mit vielen internationalen Sportverbänden hat das IOC eine Einigung in punkto Zusammenarbeit erzielt. Dazu gehört in puncto Liveberichterstattung allerdings nicht der Fußball.

cleg

05.12.2017






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