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Magazin sportjournalist
Der sportjournalist ist das Magazin des Verbandes Deutscher Sportjournalisten. Es richtet sich an Journalisten, PR-Fachleute und Medienschaffende, aber auch an interessierte Sportexperten.
Aktuelle Ereignisse aus der Welt des Sports und die Hintergründe der medialen Aufbereitung von Sportereignissen stehen im Zentrum der Berichterstattung, ebenso der Service für die im VDS organisierten hauptberuflich tätigen Sportjournalisten.
Die Zeitschrift erscheint monatlich.
Die aktuelle und ältere Ausgaben finden VDS-Mitglieder als pdf zum Download im Mitgliederbereich dieser Website.
Die aktuelle Ausgabe:
August 2010
Titelthema:
Wissenschaftliche Umfrage unter TV-Kollegen über ihre Arbeit und ihr Selbstverständnis
Von Dr. Michael Schaffrath
„Journalismus ist ein Beruf von eitlen Menschen, und den eigenen Namen groß in einer aufla-genstarken Tageszeitung zu lesen, befriedigt die Eitelkeit.“ Kurt Kister, ab Januar 2011neuer Chefredakteur der Süddeutschen Zeitung, hat schon vor rund zehn Jahren in dem von Herlinde Koelbl herausgegebenen Buch „Die Meute“ zugegeben, was ohnehin kein allzu großes Geheim-nis war und ist: Journalisten sind eitel! Nicht alle und immer, aber einige und manche immer öfter.
Was für Journalisten im Allgemeinen gelten mag, kann für viele TV-Sportjournalisten im Speziel-len empirisch belegt werden. Immerhin 46,5 Prozent der Fernseh-Sport-Mitarbeiter stimmen dem leicht abgewandelten Kister-Statement „voll und ganz“ oder „überwiegend“ zu: „Den eige-nen Namen im Fernsehen zu hören oder als Insert zu lesen, befriedigt die eigene Eitelkeit.“ 42,6 Prozent der Kollegen sind hier geteilter Meinung. Aber nur eine Minderheit von 9,9 Prozent weist eine solche Unterstellung komplett und weit von sich. Bekenntnisse zum Grad der eigenen Eitelkeit sind indes nur ein Randergebnis einer Studie zu „Aufgaben und Selbstverständnis von TV-Sportjournalistinnen und TV-Sportjournalisten“, die am Lehrstuhl für Sport, Medien und Kommunikation der Technischen Universität München durchgeführt worden ist.
Das Interview des Monats mit Ronald Reng
Von Wolfgang Uhrig
Ronald Reng (39) hat Schwierigkeiten, die Frage zu beantworten, was er ist – Sportreporter? Schriftsteller? „Schreiber“, sagt er, weil er sich in beiden Berufen vergnügt, als freier Sportreporter für die Süddeutsche Zeitung oder Berliner Zeitung mehrfach prämiert mit dem „Großen Preis des VDS“, als Schriftsteller nominiert für den berühmtesten deutschen Literaturpreis, den Ingeborg-Bachmann-Preis. Reng wuchs auf in Frankfurt und lebt nach Lehrjahren in München und London in Barcelona. Ein Gespräch über literarische Vorbilder, die im Herbst erscheinende Robert-Enke-Biografie und Sachen, über die man besser nicht spricht: seine eigene Torwartkarriere.
Gehört, gesehen, gelesen, erlebt – Die Bilanz der Fußball-WM in Südafrika
Von Wolfgang Uhrig, Hans-Joachim Zwingmann und Kollegen vor Ort
Die deutschen Berichterstatter ziehen eine positive Bilanz der Fußball-WM. „Südafrika hat die Herausforderung bestanden“, urteilt VDS-Vizepräsident Hans-Joachim Zwingmann, der die Kol-leginnen und Kollegen, die mit dem DFB-Tross unterwegs waren, fünf Wochen lang vor Ort be-treut hat. Wolfgang Uhrig hat sich zuhause durch umfassende TV-Übertragungen gezappt und viel von dem gelesen, was in deutschen Medien verbreitet wurde. Sein Fazit: Die Redaktionen haben sich einiges einfallen lassen, um ihre Leser zu überraschen.
Außerdem in diesem Heft:
• Mut, Kreativität, Zuverlässigkeit - was Zeitungen und Redaktionen von Freien erwarten
• Alle Infos zu den VDS-Bowling-Meisterschaften in Karlsruhe
• Die Ansprechpartner für Medien-Akkreditierungen in der Handball-Bundesliga und Deut-schen Eishockey-Liga sowie die VDS-Verbindungsleute in der Fußball-Bundesliga
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