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Magazin sportjournalist
Der sportjournalist ist das Magazin des Verbandes Deutscher Sportjournalisten. Es richtet sich an Journalisten, PR-Fachleute und Medienschaffende, aber auch an interessierte Sportexperten.
Aktuelle Ereignisse aus der Welt des Sports und die Hintergründe der medialen Aufbereitung von Sportereignissen stehen im Zentrum der Berichterstattung, ebenso der Service für die im VDS organisierten hauptberuflich tätigen Sportjournalisten.
Die Zeitschrift erscheint monatlich.
Die aktuelle und ältere Ausgaben finden VDS-Mitglieder als pdf zum Download im Mitgliederbereich dieser Website.
Die aktuelle Ausgabe:
Dezember 2011
Titelthema:
Kampf gegen Windmühlen: Basketball, Handball und Eishockey ringen weiter um die Aufmerksamkeit der Medien
Von Frank Schneller und Gunnar Hassel
Es mag einem ein wenig vorgekommen sein wie das Treffen dreier moderner Don Quijotes. Sie kamen mit dem Auto, nicht zu Pferde, und Lanzen hatten sie auch nicht dabei, dafür jede Menge Diskussionsbedarf und schlagende Argumente. Gegen Windmühlenräder kämpften auch sie stets irgendwie, die drei damaligen Bundestrainer Uwe Krupp (Eishockey), Dirk Bauermann (Basketball) und Heiner Brand (Handball). Darum hatte die Hamburger Medienmannschaft gemeinsam mit Kicker und DOSB das namhafte Trio Ende 2009 nach Frankfurt eingeladen, um über die sportartspezifischen, aber auch übergreifenden Probleme zu diskutieren. Neben den latenten Problemen der Nachwuchs- und Anschlussförderung oder aber auch denen zwischen Liga- und Dachverbänden hatten die drei vor allem viel Kritisches zur medialen Abbildung und Durchschlagskraft ihrer Sportarten kundzutun (der Sportjournalist berichtete im Heft 05/2010): den Mangel an repräsentativen Gesichtern, vermarktbaren Typen, nicht ausreichenden Fernsehzeiten und Medienpartnerschaften. Der Tenor: Noch immer wird auch seitens der drei Sportarten nicht genug getan für eine nachhaltigere Außendarstellung. Ein Weckruf! Nun haben wir nachgehakt: Was wurde aus den kritischen Anstößen? Wie steht es um die Medienpräsenz der drei stärksten Mannschaftssportarten hinter König Fußball hierzulande?
Das Interview des Monats mit Raimund Hinko
Von Wolfgang Uhrig
Der Münchner Raimund Hinko (61) hat sein ganzes Berufsleben als Reporter oder Autor im Sport für Bild und Sport-Bild verbracht. Er galt als Intimus des FC Bayern, veröffentlichte Bücher über den Fußball-Rekordmeister, war Ghostwriter u.a. von Franz Beckenbauer, Karl-Heinz Rummenigge, Lothar Matthäus, Oliver Kahn und Steffi Graf. Nach fast 43 Jahren im Boulevard-journalismus wurde Hinko jetzt aus dem Springer-Verlag verabschiedet. Dabei waren Kollegen und Weggefährten wie Bayern-Manager Uli Hoeneß, Fußball-Nationalspieler mit Oliver Kahn an der Spitze oder Prominenz wie Ex-Ministerpräsident Edmund Stoiber. Im Gespräch mit Wolf-gang Uhrig blickt er auf seine Karriere zurück.
Medien: Tagung der Nationalen Anti-Doping-Agentur Deutschland (Nada) in Bonn
Von Albert Mehl
Mit ihrer Aussage, dass es in London „nicht viele positive Dopingproben“ geben werde, stieß Dr. Andrea Gotzmann auf einhellige Zustimmung. Etwa bei Hajo Seppelt, dem Doping-Experten der ARD. „Spiele sind nie sauber“, schickte er voraus, um aber gleich anzuhängen: „wenn man weiß, was vorher war“. Die Athleten wüssten genau, „wie die Dinge laufen“ – und würden, sofern sie Dopingmittel nehmen, diese so dosieren und einnehmen, dass sie nicht mehr beim Wettkampf erwischt werden, erklärte die ehemalige Spitzenbasketballerin und Biochemikerin Gotzmann, die seit dem September diesen Jahres (zusammen mit dem Juristen Dr. Lars Mortsiefer) als Vor-stand hauptamtlich die Nada leitet. Deshalb müssten jetzt die Kontrollen „weltweit und intelli-gent“ durchgeführt werden, um die „schwarzen Schafe herauszufischen“.
Außerdem in diesem Heft:
• Der Nachruf auf den verstorbenen VDS-Ehrenpräsidenten Karl-Heinz Cammann
• Die Ausschreibungen der VDS-Berufswettbewerbe
• Alle Infos zu den VDS-Schiedsrichter-Seminaren im Januar 2012 in Leipzig und Stuttgart
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