Über den Verein Frankfuter Sportpresse


 
Nach der Erinnerung des großen Frankfurter Journalisten Richard Kirn war Bernhard Gnegel im Jahre 1927 die treibende Kraft bei der Gründung des Vereins Frankfurter Sportpresse, der nach dem Berliner Sportpresseklub die älteste Organisation dieser Art ist. „Die Zeiten, in denen man etwa in Offenbach einem Journalisten einer ungnädigen Kritik wegen am nächsten Spieltag einen Knüppel über den Presseplatz hängte mit der Aufschrift ´Für den Berichterstatter Max Behrens´ waren mit der Gründung des Vereins Frankfurter Sportpresse vorbei“, schrieb Kirn zum 50. Jubiläum.
So wie damals bringt der Verein noch heute Ordnung in die eigenen Reihen, wenn es beispielsweise zu Konflikten zwischen den „Schreibern“, den Rund- und Fernsehkollegen oder den Internet-Mitarbeitern kommen sollte.
Die „Frankfurter Schule“ mit zum Beispiel Dr. Paul Laven, Julian Lehmann, Ernst Nebhut, Wilhelm Ahlig, Paul Keller, Max Behrens, Dr. Walter Bing, H.P. Tillenburg und Richard Kirn war in der Gründerzeit im Sportjournalismus ein Begriff.
Früh schon veranstaltete man Sportpressefeste, die auch nach der Neugründung 1946 über viele Jahre die Festhalle füllten. An diese Stelle ist mittlerweile der Deutsche Sportpresse-Ball gerückt, der im Jahre 2011 zum 30. Mal in der Frankfurter Alten Oper in Partnerschaft mit dem VDS veranstaltet wurde.
Diskussionsabende, Fahrten, sportliche Aktivitäten über den Sportclub des VFS runden die Arbeit des Vereins ab, der sich seit vielen Jahren für seine Mitglieder eine Ferienwohnung in Berchtesgaden leistet.



 
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