Verein Münchner Sportjournalisten (VMS)
Joe Langer (links), Generalsekretär der österreichischen Sportjournalistenvereinigung Sportsmedia Austria überreicht das Gastgeschenk an den VMS-Vorstand (lvon rechts): Schatzmeister Joachim Walz, Geschäftsführer Diethelm Straube, 1. Vorsitzender Thomas Walz, 2. Vorsitzende Margit Conrad sBeisitzer Martin Volkmar und Joe Langer; es fehlt Beisitzer und Fotografensprecher Martin Hangen, der fotografierte (Foto: Martin Hangen)

Beitragserhöhung einstimmig beschlossen

Die Jahreshauptversammlung des Vereins Münchner Sportjournalisten (VMS) war eine harmonische und konstruktive Veranstaltung. Es herrschte Einigkeit, auch bei der Frage einer Beitragserhöhung.

Von Hans Eiberle

44 der 370 Mitglieder des Vereins Münchner Sportjournalisten (VMS) nahmen an der Jahreshauptversammlung (ohne Wahlen) teil. Sie beschlossen einstimmig eine Beitragserhöhung um zehn Prozent auf 110 Euro im Jahr, die nötig geworden war, weil der Dachverband VDS künftig von seinen 20 Regionalvereinen einen höheren Anteil verlangt.

Der 1. Vorsitzende, Thomas Walz, bedankte sich bei Stefan Mennerich, Leiter Medien, Digital und Kommunikation des FC Bayern, für die Einladung in die Allianz Arena. Mennerichs Vorgänger Markus Hörwick, VMS-Mitglied seit 1979, hatte endlich einmal Zeit, ungestört an der Versammlung teilzunehmen.

Walz berichtete über Aktivitäten des VMS im vergangenen Jahr. Er sagte, die Hauptversammlung 2016 des VDS, die der VMS in der Arena veranstaltet hatte, sei „ein „allseits beachteter Erfolg“ gewesen. Dank der Hilfe des FC Bayern und von Sponsoren habe der VMS dafür keine eigenen Mittel aufwenden müssen.
 
Keine Nachwuchsprobleme, Altersstruktur intakt

Geschäftsführer Diethelm Straube berichtete, dass der VMS weiterhin der zweitgrößte Regionalverband im VDS nach dem Verband Westdeutscher Sportjournalisten (VWS) ist. Zählt man die Mitglieder der Vereine Nordbayerischer Sportjournalisten (VNS) und Augsburg-Allgäuer Sportpresse (VAS) dazu, zeigt sich, dass das Bundesland mit den meisten im VDS organisierten Sportjournalisten ist.

Der VMS habe keine Nachwuchsprobleme, die Altersstruktur der Mitglieder sei besser als in anderen Regionalvereinen. Dennoch will der VMS künftig „Werbung in eigener Sache“ betreiben, dafür wurde ein „Flyer“ entworfen. Außerdem ist eine Veranstaltungsreihe geplant, Start am 27. April in der Gaststätte Stadion (Schleißheimer Straße 82), Thema „Pressesprecher im Profifußball – gestern, heute, morgen“, mit Markus Hörwick.

Der Internetauftritt vms-sportjournalisten.de, im Juni 2013 installiert, hatte seitdem rund 262.000 Besucher, derzeit sind es monatlich durchschnittlich 5.000. Auch auf Twitter ist der VMS zu finden.

VMS-Mitglied Elisabeth Schlammerl zur VDS-Vizepräsidentin gewählt

Darüberhinaus sprachen sich die VMS-Mitglieder einstimmig für die Kandidatur Elisabeth Schlammerls als zweiter Vizepräsidentin des Verbandes Deutscher Sportjournalisten (VDS) aus. Die Münchnerin, seit 1994 VMS-Mitglied und als freie Journalistin tätig, wurde inzwischen mit großer Mehrheit auf dem VDS-Wahlkongress gewählt.

Schlammerl konnte aus beruflichen Gründen nicht in Hannover anwesend sein, hatte sich dem Plenum aber in einer kurzen Videobotschaft vorgestellt.

Gäste der VMS-Versammlung in München waren unter anderem Thomas Mrazek, Fachgruppenvorsitzender Online-Journalisten im Bayerischen Journalistenverband (BJV), Joe Langer, Generalsekretär der österreichischen Sportjournalistenvereinigung Sportsmedia Austria und Paul-Joachim „Paua“ Neusser, der Mitglied im Verband Westdeutscher Sportjournalisten ist.

14.03.2017






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