Verein Münchner Sportjournalisten (VMS)

Nachruf auf Jan-Eberhard Vaubel – Freund des Amateurfußballs

Der Verein Münchner Sportjournalisten trauert um Jan-Eberhard Vaubel. Der ehemalige VMS-Vize und Mitbegründer der Boulevardzeitung tz starb am 8. Juni im Alter von 84 Jahren auf La Palma.

Der am 9. April 1935 in Gießen geborene Vaubel kam über Umwege zum Journalismus: Abitur, Diplom-Chemiker, Kompaniechef der ABC-Truppe der Bundeswehr und Magisterstudium Pädagogik, Politik sowie Psychologie. Das bei der Gießener Freien Presse begonnene Volontariat beendet er bei der dpa in München.

Er war Gründungsmitglied der Boulevardzeitung tz, Pressechef der Wienerwald AG, half beim Aufbau des Infosystems Golem für die Olympischen Spiele 1972. Während der Spiele verantwortete er die Tageszeitung für das olympische Dorf (Vaubel-Foto: privat).

Danach ging Vaubel als Pressechef zum Bayerischen Landessportverband. Beim Burda-Verlag wurde Vaubel CvD von Ambiente, ehe er zum Deutschen Skiverband als Chefredakteur der Zeitung Ski wechselte. Mehr als drei Jahrzehnte lang kümmerte er sich im Nebenerwerb bei der Süddeutschen Zeitung um den Amateurfußball.

Später lebte der ehemalige Vize des Vereins Münchner Sportjournalisten auf der Kanaren-Insel La Palma. Was in seiner ehemaligen Heimat geschah, erfuhr er aus SZ, FAZ, Bild, Spiegel, Zeit und Kicker. Jan-Eberhard Vaubel starb am 8. Juni. Ehefrau Renate erfüllte ihm seinen letzten Wunsch und streute seine Asche ins Meer.

vms

23.06.2019






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