sportjournalist-Fragebogen „Ich über mich“
Alexander Laux (r.) im Duell mit Klaus Toppmo?ller (Foto: Hamburger Abendblatt)

Abendblatt-Ressortleiter Alexander Laux – „Bewege dein Leben!“

Seit über 20 Jahren lebt und arbeitet Alexander Laux in Hamburg. Inzwischen ist er beim Abendblatt Leiter des Sportressorts. Einem Professor ist er für immer dankbar.

Alexander Laux, 51, studierte nach dem Abitur in Landau (Pfalz) Germanistik und Politik in Frankfurt am Main und Hamburg. Magister 1993, im Jahr darauf Volontariat an der Axel-Springer-Journalistenschule. Ab 1996 Redakteur im Sport bei Bild in Hamburg, seit 2000 Redakteur beim Hamburger Abendblatt, wo er 2008 Stellvertretender Ressortleiter Sport und 2016 Ressortleiter Sport wird.
 
sportjournalist: Herr Laux, was war Ihr Berufswunsch als Kind?

Alexander Laux: Seit der ersten Live-Reportage am Kickertisch: Journalist.

sj: Ihre Lieblingsfächer in der Schule?

Laux: Sport, Deutsch und Gemeinschaftskunde.

sj: Ihre erste journalistische Aufgabe?

Laux:  Bericht für die Rheinpfalz über eine außerordentliche Mitgliederversammlung des Deutschen Roten Kreuzes – harte Eignungsprüfung.

sj: Welchen Beruf haben Vater und Mutter ausgeübt?

Laux: Rechtsanwalt / Chemotechnikerin.

sj: Gibt es für Sie in der Sportberichterstattung ein Leitmedium?

Laux: Kicker (Abo schon als Kind).

sj: Wo beziehungsweise von wem haben Sie für den Beruf am meisten gelernt?

Laux: Jürgen Schnitgerhans (Bild Sport Hamburg) und Jan Haarmeyer (Abendblatt) haben mir gezeigt, wie „menschlicher“ Journalismus funktioniert.

sj: Worüber berichten Sie besonders gern?

Laux: Über Dinge, die ich noch nicht kenne.
 
sj: Ihre größte sportliche Leistung?

Laux: Fußball – E-Jugend-Meister mit dem ASV Landau. Tennis: Vize-Rheinland-Pfalz-Hessen-Saar-Meister mit der Mannschaft (ohne Einsatz).

sj: Welche Begabung hätten Sie gern?

Laux: Wie ein Önologe die Geschmacksrichtungen eines Weines bestimmen zu können (Foto: Kunz/Augenklick).

sj: Ihre persönliche Stärke/Schwäche?

Laux: Positiv zu bleiben / Auf etwas warten zu müssen führt zu Schlechtlaunigkeit.

sj: Haben Sie ein Hobby?

Laux: Golf und Reisen.

sj: Was wäre für Sie ein Traumjob?

Laux: Zeitungsverleger.
 
sj: Was (oder wer) motiviert Sie?

Laux: Neugierde.
 
sj: Haben Sie ein Lieblingslaster?

Laux: Fahrtbier nach Feierabend.

sj: Auf was wollten Sie nie verzichten?

Laux: Abgesehen von meiner Familie: auf meinen elf Jahre alten Mercedes CLK.
 
sj: Haben Sie einmal eine Entscheidung bereut?

Laux: Mit Jazz-Klavierunterricht aufgehört zu haben.

sj: Wem sind Sie ewig dankbar?

Laux: Dem Hamburger Professor Jörg Hennig, weil er mich zu meinem Magister-Abschluss getrieben hat.

sj: Was ist für Sie ein perfekter Tag?

Laux: Frühe Neun-Loch-Golfrunde, Obst und Brötchen auf dem Markt holen, zweites Frühstück mit der Familie, ausgiebige Lektüre des Abendblatts, Sky-Bundesliga-Konferenz, spontanes Barbecue mit Freunden, tanzen zur Musik von Jan Delay (Foto: rscp/Augenklick) und Udo Lindenberg.

sj: Woran glauben Sie?

Laux: An Print. Und guten Lokaljournalismus.

sj: Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?

Laux: Den HSV zum DFB-Pokalfinale nach Berlin zu begleiten.

sj: Welche Überschrift würden Sie Ihrem Leben geben?

Laux: Bewege dein Leben!

Dieser Artikel stammt aus der August-Ausgabe des sportjournalist, die direkt beim Meyer & Meyer Verlag bestellt werden kann. Mitglieder des VDS können sich das Heft als PDF im Mitgliederbereich kostenlos herunterladen.

03.12.2016






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