IOC-Entscheidung
Olympia-Kanal: Schwimmen gehört zum Programm, Leichtatheltik und Fußball fehlen (Foto: GES-Sportfoto/Augenklick)

Olympia-Kanal startet nach den Sommerspielen

Zuletzt musste das Internationale Olympische Komitee viel Kritik einstecken. Es hatte entschieden, das Staatsdoping betreibende Russland nicht von den Spielen in Rio auszuschließen. Mit dem Launch des olympischen TV-Senders hofft das IOC nun auf größere Zustimmung.

„Der Start des olympischen Kanals ist der Start einer aufregenden Reise, um die weltweite Öffentlichkeit das ganze Jahr mit der olympischen Bewegung zu vernetzen“, wird der zuletzt heftig kritisierte IOC-Präsident Thomas Bach in einer offiziellen Mitteilung zitiert.
 
Mit dem Launch am 21. August, dem Schlusstag der Sommerspiele in Rio de Janeiro, löst das IOC das Versprechen ein, einen eigenen Fernsehkanal für die olympischen Sportarten zu schaffen. Der Start war für 2015 geplant, musste aber immer wieder verschoben werden.
 
Beginn der Sendungen ist direkt nach der Schlussfeier. „Der olympische Kanal steht dafür, wie wir in Zukunft vor allem junge Leute erreichen können“, so Bach (Foto: Sampics/Augenklick).
 
Das Gesamtbudget für die ersten sieben Jahre (2015 bis 2021) inklusive Planungskosten beträgt 446 Millionen Euro. Das Angebot wird erst einmal via App auf dem Smartphone und als Web-TV (www.olympicchannel.com) verfügbar sein.
 
Im Programm des Olympia-Kanals wird es Nachrichten und Liveübertragungen geben. Senderstandorte sind Lausanne und Madrid. Mit 27 internationalen Sportverbänden hat das IOC eine Einigung in punkto Zusammenarbeit erzielt. Dazu gehören allerdings nicht Fußball, Leichtathletik, Radsport und Handball.

cleg

29.07.2016






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