Fußballbuch des Jahres 2016
Preisträger Ronald Reng (Foto: Deutsche Akademie für Fußball-Kultur/Gunnar Knechtel)

Ronald Reng gewinnt ersten Preis

Die Deutsche Akademie für Fußball-Kultur hatte auch dieses Mal die Qual der Wahl. Es gab viele Anwärter für das „Fußballbuch des Jahres“. Am Ende setzte sich Ronald Reng durch.

Eine zwölfköpfige Jury aus führenden Sport- und Kulturjournalisten wählte Ronald Rengs „Mroskos Talente – Das erstaunliche Leben eines Bundesliga-Scouts“ (Piper Verlag, 2015) zum „Fußballbuch des Jahres 2016“.
 
Auf Platz zwei folgt Werner Skrentny mit „Es war einmal ein Stadion – Verschwundene Kultstätten des Fußballs“ (Verlag Die Werkstatt, 2015). Dritter wurde der bereits vielfach ausgezeichnete belgische Autor Jean-Philippe Toussant mit „Fußball“ (Frankfurter Verlagsanstalt 2016).
 
„Vordergründig erzählt das Buch die Geschichte eines Berliner Jungen, der als Scout für Bayern München in die große Fußballwelt tritt“, sagt Reng über sein Werk, „es ist eine faszinierende Biographie, die Diebstähle in Supermärkten genauso wie Scoutingtouren für Felix Magath nach Tartarstan umfasst.“
 
Reng, geboren am 12. Juli 1970 in Frankfurt am Main und Mitglied des Vereins Münchner Sportjournalisten (VMS), hatte bereits zuvor einmal den Preis zum „Fußballbuch des Jahres“ gewonnen. 2013 siegte er mit „Spieltage – Die andere Geschichte der Bundesliga“ (Piper Verlag).
 
Die mit 5000 Euro dotierte Auszeichnung wird Reng im Rahmen der Gala zur Verleihung der Deutschen Fußball-Kulturpreise 2016 am 21. Oktober in Nürnberg persönlich entgegennehmen. Weitere Infos zur Veranstaltung und dem „Fußballbuch des Jahres 2016“ finden Sie auf der Website der Deutschen Akademie für Fußball-Kultur.

cleg

06.10.2016






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