Abschied aus VDS-Präsidium
Albert Mehl (Foto: Schepp/Gießener Anzeiger)

Beisitzer Albert Mehl – Ein herzliches Dankeschön

Ein Dutzend Jahre war Albert Mehl in der Führung des VDS aktiv. Mitte März endet die Zeit als Beisitzer. Ein Rückblick auf eine ereignisreiche Zeit.

Die Geschichte ist schon öfters erzählt worden. Aber sie passt genau hierher. Das Stellenprofil für den 2004 zu wählenden Beisitzer im VDS-Präsidium hieß: jung, weiblich und aus den neuen Bundesländern. Nach dem Wahlkongress in Höhr-Grenzhausen hieß der gewählte Beisitzer Albert Mehl, damals schon 48 Jahre alt, männlich und passionierter Mittelhesse. Mangels Alternativen war der Sprecher des Arbeitskreises Lokalsport gewählt worden.

Nicht, dass ich das Amt in den vergangenen zwölf Jahren nicht gerne ausgefüllt habe. Die Belange der Kollegen von der lokalen und regionalen Front konnten auch im neuen Amt weiter vertreten werden. Die Zusammenarbeit mit Kollegen wie Peter Armitter und Otto Koller an der Spitze trug weiter Früchte. Beispielsweise durch die Lokalsport-Symposien (Mehl-Foto: privat).

Traurig allein, dass etliche mit guten Themen und qualifizierten Referenten bestückte Veranstaltungen mangels Resonanz abgesagt werden mussten. Was die Symposien langsam ausbluten ließ. Da hat sich die Veränderung in unserer Medienlandschaft stark auf die Bereitschaft und Möglichkeiten ausgewirkt, an solchen Fortbildungsveranstaltungen teilzunehmen.

Viele nette und kompetente Kolleginnen und Kollegen

Vielleicht lässt sich diese Bereitschaft ja wieder wecken? Meinem designierten Nachfolger Andreas Dach ist da auf jeden Fall ein erfolgreiches und glückliches Händchen zu wünschen.

Ansonsten bleiben aus zwölf Jahren als Beisitzer mit vielfältigen Aufgaben, Diskussionen und Erfahrungen vor allem viele persönliche Kontakte haften. Ohne dieses Ehrenamt hätte ich bestimmt nicht so viele nette und kompetente Kolleginnen und Kollegen aus allen Regionalvereinen kennen und schätzen gelernt. Vom Präsidium ganz zu schweigen.

Dafür ein herzliches Dankeschön!

Aber dieses Netzwerk bleibt ja bestehen. Und getreu des Mottos seit meinem 60. Geburtstag, „Nichts muss, alles kann“, gibt es weiter Themenfelder zu beackern: im heimischen VFS, beim Fair Play Preis des Deutschen Sports, in der Mitarbeit beim sportjournalist oder in der Zusammenarbeit mit der Reiterlichen Vereinigung in Warendorf. Das sind jetzt keine Drohungen, nur Angebote.

13.03.2017






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