Olympia-Duo
Eurosport-Moderatorin Birgit No?ssing (r.) und DOSB-Pra?sident Alfons Ho?rmann (Foto: Eurosport)

Eurosport wird Medienpartner des DOSB

Der Deutsche Olympische Sportbund hat einen Medienpartner für die kommenden beiden Olympischen Spiele gefunden. Es handelt sich um Eurosport.

Die Vereinbarung gilt nach Angaben des Senders für die Winterspiele 2018 in Pyeongchang und die Sommerspiele 2020 in Tokio. Vertragspartner sind Discovery Networks Deutschland, zu dem Eurosport gehört, und die Deutsche Sport Marketing (DSM). Letztere ist die Vermarktungsagentur des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB).

„Zentraler Bestandteil der Medienpartnerschaft“, heißt es in einer offiziellen Mitteilung, ist die Berichterstattung von Eurosport aus dem Deutschen Haus, das die DSM im Auftrag des DOSB betreibt. Der Sender werde ein festes Studio einrichten und dort täglich in einer einstündigen Sendung live zum Abschluss der Tageswettkämpfe über das #TeamD berichten.

Susanne Aigner-Drews, Geschäftsführerin Discovery Networks Deutschland, und DOSB-Präsident Alfons Hörmann sprechen von einer „wegweisenden“ Medienpartnerschaft (Foto Aigner-Drews: Eurosport). „Sie ist deshalb so wertvoll“, betont Hörmann, „weil sie uns enorm dabei unterstützt, die Athletinnen und Athleten von Team Deutschland noch stärker in der Kommunikation zu begleiten.“

„Wir sind sehr stolz, dass wir erstmals seit zwölf Jahren wieder ein Fernsehstudio mit einem eigens dafür aufgesetzten Format unter unserem Dach beherbergen dürfen“, stellt DSM-Geschäftsführer Thomas Dieckhoff heraus, „das ist nicht nur für uns, sondern auch für unsere Gäste ein absolutes Highlight.“

In Pyeongchang ist das Deutsche Haus im Birch Hill Golf Club in direkter Nachbarschaft zu zahlreichen Wettkampfstätten beheimatet. Der Alpensia Jumping Park befindet sich in Sichtweite. Noch kürzer ist der Weg ins Olympische Dorf und zum Alpensia Resort.

Discovery hatte vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) die Übertragungsrechte der Winter- und Sommerspiele 2018 bis 2024 erworben. Nach sehr langwierigen Verhandlungen konnten sich der US-Konzern und die öffentlich-rechtlichen Sender einigen. Zuvor hatten stets ARD und ZDF die Rechte für Deutschland innegehabt.

vds

29.11.2017






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