Bilanz des Hamburger Kongresses
Podium beim Kongress (Foto: Jo?rg Fo?rster/Hochschulsport Hamburg)

Kommunikationsinitiative für die Werte des Sports

Erfolgreicher 18. Internationaler Hamburger Kongress für Sport, Ökonomie und Medien in Hamburg. Es wurde intensiv über die Werte des Sports debattiert und wie diese gestärkt werden können.

Von Katharina Grote

„Sport ist für mich Emotion und internationaler Austausch mit anderen Sportlern.“ Für Moritz Fürste, Hockey-Olympiasieger von London 2012, sind die Werte des Sports klar, deutlich und einfach. Wie stark jedoch diese Werte überlagert, von anderen Systemen vereinnahmt werden, wie sehr aus den Werten eine Verwertung des Sports wird, das war am 3. und 4. September Thema beim 18. Internationalen Hamburger Kongress für Sport, Ökonomie und Medien.

Organisiert vom Hochschulsport Hamburg und der Hochschule Macromedia trafen sich etwa 80 Vertreter aus Sport, Politik, Wirtschaft und Medien zur Diskussion. In über 40 Vorträgen von Rednerinnen und Rednern aus sieben Nationen standen die Werte des Sports, Ideen und Überzeugungen für die Zukunft aus unterschiedlichen Perspektiven im Blickpunkt.

Raphael Brinkert, früher Geschäftsführer der Agentur Jung von Matt/sports warb für eine Kommunikationsinitiative für die Werte des Sports. Neben Doping, Olympia oder Korruption war auch der eSport ein großes Thema des Kongresses, bei dem der Verband Deutscher Sportjournalisten erneut Medienpartner war.

„Im Kontext Sport sehe ich dieses Phänomen nicht“, erklärte Moritz Fürste. Der Wiener Sportsoziologe Roland Bässler bestätigte für den Sport in analoger und digitaler Weise eine wachsende Bedeutung: „Der Sport ist vor allem ein großer Wirtschaftsfaktor.“

Letztlich prognostizieren viele Gäste und die Teilnehmer der von Christina Rann moderierten Podiumsdiskussion zum Abschluss des Kongresses eine optimistische Zukunft für die Werte des Sports.

Eine längere Version des Artikels lesen Sie auf der Facebookseite des Kongresses.

06.09.2018






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