Abschied vom DOSB
Christian Klaue (Foto: DOSB)

Christian Klaue nun freiberuflicher Kommunikationsberater

Lange hat Christian Klaue nach seiner Rückkehr zum Deutschen Olympischen Sportbund dort nicht gearbeitet. Nach lediglich sechs Monaten wechselt er in die Selbstständigkeit.

Beim Deutschen Olympischen Sportbund hatte Christian Klaue am 1. April 2018 die neu geschaffene Position als Direktor Kommunikation, Marketing und Internationales angetreten. Nun hat er auf eigenen Wunsch seinen Vertrag mit sofortiger Wirkung aufgelöst.

Klaue ist nach eigenen Angaben erst einmal als freiberuflicher Kommunikationsberater national und international tätig. Näheres hat der 43-Jährige noch nicht bekanntgegeben. Dem Branchendienst Sponsors sagte Klaue, er wolle mit seiner Familie ins Ausland gehen, um dort eine neue Aufgabe wahrzunehmen. Wer ihm beim DOSB nachfolgt, ist ebenfalls offen. Eventuell wird die Stelle auch gar nicht neu besetzt.
 
Bis zu den Olympischen Winterspielen im südkoreanischen Pyeongchang 2018 war Klaue Sprecher des Internationalen Olympischen Komitees für die deutschsprachigen Länder. Er hatte sich im Mai 2017 mit dem in Lausanne ansässigen IOC auf eine Vertragsauflösung geeinigt, um aus familiären Gründen nach Deutschland zurückzukehren.
 
Vor seinem Wechsel zum IOC im September 2015 war Klaue fast sechs Jahre lang Ressortleiter Medien- und Öffentlichkeitsarbeit beim DOSB. Der Sportwissenschaftler begann seine journalistische Laufbahn 1993 bei der Wernigeröder Zeitung in Wernigerode (Harz). Später war Klaue unter anderem für den Sport-Informations-Dienst (SID) tätig.

cleg/pm

18.09.2018






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