Diskussionspapier der Otto Brenner Stiftung
Deutsche Fußball-Nationalspieler und Journalisten bei einem Training während der Fußball-WM 2018 in Russland (Foto: GES-Sportfoto/Augenklick)

Plädoyer für einen kritischen Sportjournalismus

Die Kommerzialisierung des Fußballs ist eine große Herausforderung für die Medien. Wirtschaftliche Verflechtungen bedrohen die Unabhängigkeit der Berichterstattung. Die Otto Brenner Stiftung der IG Metall analysiert die aktuelle Situation des Sportjournalismus in Deutschland und gibt klare Empfehlungen.

Braucht es mehr kritischeren Sportjournalismus in Deutschland? Diese Frage stellt das von der Otto Brenner Stiftung geförderte Diskussions- und Arbeitspapier „Zwischen Fanreportern und Spielverderbern – Fußballjournalismus auf dem Prüfstand“ des freien Journalisten Tonio Postel.

Mit seinem Ende September erschienenen Beitrag gibt der Autor einen Einblick in die Situation des deutschen Sportjournalismus und macht, angereichert durch zahlreiche Interviews mit Branchenexperten, die Notwendigkeit einer unabhängigeren, kritischeren Berichterstattung deutlich.

Vertreten in dem Diskussionspapier sind neben renommierten Autoren wie Ronny Blaschke und Peter Ahrens unter anderem auch VDS-Präsident Erich Laaser und Vizepräsidentin Elisabeth Schlammerl. Das OBS-Dokument steht hier zum Download im PDF-Format bereit.

Die Otto Brenner Stiftung (OBS) ist die Wissenschaftsstiftung der IG Metall mit Sitz in Frankfurt am Main. Ihre Gründung datiert auf das Jahr 1972, dem Todesjahr des damaligen 1. Vorsitzenden der IG Metall, Otto Brenner.

pm/vds

Tonio Postel
„Zwischen Fanreportern und Spielverderbern – Fußballjournalismus auf dem Prüfstand“
Diskussionspapier der Otto Brenner Stiftung
Frankfurt am Main
September 2018

12.10.2018






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