Erklärung des VDS-Präsidiums
Bayern-Führungskräfte Karl-Heinz Rummenigge, links, und Uli Hoeneß (Foto: firo sportphoto/Augenklick)

Der FC Bayern muss respektvoll mit Sportjournalistinnen und Sportjournalisten umgehen

Der Verband Deutscher Sportjournalisten und der Verein Münchner Sportjournalisten distanzieren sich vehement von den Vorwürfen, die auf der Pressekonferenz des FC Bayern München von Karl-Heinz Rummenigge, Uli Hoeneß und Hasan Salihamidzic gegen „die Medien“ erhoben wurden.

Bei falscher und unwahrer Berichterstattung besteht die Möglichkeit, sich dagegen zu wehren, aber VDS und VMS fordern den FC Bayern auf, respektvoll mit den Sportjournalistinnen und Sportjournalisten umzugehen.    
 
Im Grundgesetz steht nicht nur, dass die Würde des Menschen unantastbar ist, sondern dort ist auch die Pressefreiheit verankert. Damit sind aber nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten für die Journalistinnen und Journalisten verbunden.
 
Dazu gehören, wie es in den Leitlinien des VDS geregelt ist, „sorgfältige Recherche, korrekte Wiedergabe von Zitaten und eine unmissverständliche Sprache“. Eine „wahrheitsgemäße und sachliche“ Berichterstattung ist verpflichtend.

Hierzu darf und muss allerdings kritisch nachgefragt werden. Es kann nicht angehen, dass die Führungsriege des FC Bayern München darüber entscheidet, wie oder über was berichtet werden soll und darf.

Präsidium des Verbandes Deutscher Sportjournalisten (VDS)

22.10.2018






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