Fußballhistorisches Buch zur Weimarer Republik
Ausschnitt aus Cover „Fußball in der Weimarer Republik“ (Foto: Verlag Eriks Buchregal)

„Wahre Gründungsepidemie im Sportzeitschriftenwesen“

Dieser Tage wird die Gründung der Weimarer Republik vor 100 Jahren gewürdigt. Der arrivierte Autor Erik Eggers zeigt mit seiner erweiterten Neuauflage von „Fußball in der Weimarer Republik“, wie auch die Sportpublizistik von der gewonnenen Meinungsfreiheit profitierte.

Im Jahr 1925 sprach der Rundfunkpionier Bernhard Ernst von einer „wahren Gründungsepidemie im Sportzeitschriftenwesen“. 1928 soll es über 500 solcher Publikationen gegeben haben. Einige von ihnen, zum Beispiel der 1920 gegründete Kicker, existieren bis heute.
 
Auch kam nun keine große Tageszeitung „ohne mehr oder minder umfangreiche Sportabteilung“ mehr aus, wie Willy Meisl, Sportchef Vossische Zeitung, 1925 bilanzierte. Sofort entbrannte eine Debatte über das Verhältnis von Sportjournalisten zu Sportlern, Verbänden und Funktionären, die stark an heutige Diskussionen erinnert (Cover-Foto: Verlag Eriks Buchregal).
 
Auch insofern lohnt also der Blick in das sporthistorische Werk „Fußball in der Weimarer Republik“. Das Buch des Mitgliedes der Vereinigung Schleswig-Holsteinischer Sportjournalisten (VSHS) widmet sich ebenfalls Themen wie Fußballwissenschaft, Kultur und Fußball sowie Fußballpolitik, Fankultur und Schiedsrichterwesen.

Erik Eggers
„Fußball in der Weimarer Republik“
Verlag Eriks Buchregal 2018
2. erweiterte Auflage
Hardcover, 160 Seiten, 29,90 Euro
ISBN: 978-3-9818798-0-3


cleg/pm

21.12.2018






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