Best of Bücher – Teil II
Das ganz große Buch (Foto: GES-Sportfoto/Augenklick)

Auswirkungen und Anekdoten

Auch vergangenes Jahr waren die Mitglieder des Verbandes Deutscher Sportjournalisten wieder fleißig. Etliche veröffentlichten interessante Werke. Im zweiten und letzten Teil der Bücherbilanz geht es um die digitale Transformation unserer Gesellschaft, coole Kufencracks und engagierte Teilzeitpolitiker.

Von Clemens Gerlach

Im ersten Teil von „Best of Bücher 2018“ ging es um überaus erfolgreiche Handballer, sehr spezielle Ruderer und den vermaledeiten Dopingbetrug.

Thomas Horky/Hans-Jörg Stiehler/Thomas Schierl (Hg.) „Die Digitalisierung des Sports in den Medien“
Die Digitalisierung hat weite Teile der Gesellschaft verändert. Vor allem in Sport und Medien hat die vergangenen Jahre eine Transformation mit erheblichen Auswirkungen stattgefunden. Ein Ende Juli erschienenes Buch, an dem Prof. Thomas Horky, Mitglied im Verein Hamburger Sportjournalisten, federführend beteiligt ist, analysiert den Wandel (Herbert von Halem Verlag, 30,00 Euro). Es werden Bedingungen und Konsequenzen der Digitalisierung dargelegt, Beispiele aus der Praxis vorgestellt und mögliche Szenarien für die Zukunft geschildert.
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Michael Jahn „Allein in Las Vegas – Reisenotizen eines Sportjournalisten“
Nach zahlreichen Werken über Hertha BSC hat Michael Jahn, Mitglied im Verband der Sportjournalisten Berlin-Brandenburg, ein weiteres Buch geschrieben. Der frühere Redakteur der Berliner Zeitung liefert mit „Allein in Las Vegas“ kuriose Anekdoten aus seinem Berufsleben (Arete-Verlag, 14,00 Euro, August 2018). „Es handelt sich um teils ungewöhnliche Erlebnisse, um kuriose Dinge, auch aufregende und unschöne Begegnungen mit den Schattenseiten, vor allem des Fußballs“, schreibt Jahn im Vorwort, „es sind kleine Mosaiksteine.“
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Erik Eggers „Fußball in der Weimarer Republik“
Dieser Tage wird die Gründung der Weimarer Republik vor 100 Jahren gewürdigt. Der arrivierte Autor Erik Eggers zeigt mit seiner erweiterten Neuauflage von „Fußball in der Weimarer Republik“, wie auch die Sportpublizistik von der gewonnenen Meinungsfreiheit profitierte (Eriks Buchregal, 29,90 Euro, August 2018). Das Buch des Mitgliedes des Vereins Schleswig-Holsteinischer Sportjournalisten widmet sich ebenfalls Themen wie Fußballwissenschaft, Kultur und Fußball sowie Fußballpolitik, Fankultur und Schiedsrichterwesen.
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Werner Langmaack „Unser Teilzeitparlament – Wie die Hamburgische Bürgerschaft tickt“
Werner Langmaack ist ein arrivierter Autor. Häufig stammen seine Themen aus dem Sport- und Kulturbereich. Dessen neues Buch widmet sich hingegen der Politik in seiner Heimatstadt Hamburg (Millerntor Magazin Verlag, 17,90 Euro, Oktober 2018). Politik gilt als intransparent, die Sprache als verquast. Ihre Repräsentanten scheinen vielen als willfährige Erfüllungsgehilfen von Interessengruppen. Langmaack, der dem Verein Hamburger Sportjournalisten angehört, versucht am Beispiel der Hamburgischen Bürgerschaft ein wahrheitsgetreueres Bild zu zeichnen.
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Milan Sako „111 Gründe, die Augsburger Panther zu lieben“
Früher war Milan Sako selbst Eishockeyprofi beim AEV. Auch als Redakteur lässt ihn der Kufensport nicht los. Mit seinem Buch „111 Gründe, die Augsburger Panther zu lieben“ huldigt er dem „großartigsten Eishockeyclub der Welt“. Sako, seit fast 30 Jahren in der Sportredaktion der Augsburger Allgemeinen und Mitglied im Verein Augsburg-Allgäuer Sportpresse, erzählt die Geschichten über einen liebenswerten Klub, seine Macher und schillernden Figuren auf und neben dem Eis (Schwarzkopf & Schwarzkopf, 9,99 Euro, November 2018).
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25.01.2019






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