Hall of Fame des deutschen Fußballs
Gründungsmitglieder der Hall of Fame: Günter Netzer, Paul Breitner, Matthias Sammer, Uwe Seeler, Franz Beckenbauer und Lothar Matthäus (oben von links) sowie Sepp Maier und Andreas Brehme (unten von links) (Foto: Deutsches Fußballmuseum/Schütze)

Feierliche Eröffnung in Dortmund

Im Beisein zahlreicher Fußball-Legenden sowie von Prominenz aus Sport, Politik und Gesellschaft fand die Eröffnungsgala der Hall of Fame statt. Das Deutsche Fußballmuseum schwärmt von seinem neuen Highlight in der Dauerausstellung.

Acht Spieler aus der Gründungself nahmen ihre Auszeichnung für die Aufnahme in die neue Ruhmeshalle am Montagabend in Dortmund persönlich entgegen. Dies waren Sepp Maier (Torwart), Franz Beckenbauer, Paul Breitner, Andreas Brehme (alle Abwehr), Lothar Matthäus, Günter Netzer, Matthias Sammer (alle Mittelfeld) und Uwe Seeler (Sturm).

Für Fritz Walter (Mittelfeld), Helmut Rahn (Sturm) und Sepp Herberger (Trainer, unter anderem der Weltmeister von 1954) erfolgte die Ehrung posthum. Der im November ebenfalls in die Hall of Fame gewählte Rekordtorjäger Gerd Müller fehlte krankheitsbedingt.

Als Laudatoren traten Moderator Thomas Gottschalk, Musiker Mark Forster, Weltmeister Philipp Lahm, der frühere belgische Weltklasse-Torhüter Jean-Marie Pfaff und (der seit Dienstagnachmittag ehemalige) DFB-Präsident Reinhard Grindel auf.

Das neue Highlight der Ausstellung im Deutschen Fußballmuseum ist ab sofort und dauerhaft für die Öffentlichkeit zugänglich. Die Aufnahme der im Februar gewählten Gründungsfrauenelf erfolgt im Sommer.

Für die Hall of Fame kommen Aktive in Frage, die deutscher Herkunft sind und deren Karriereende mindestens fünf Jahre zurückliegt.

Die 28-köpfige Jury, der mehrheitlich Mitglieder des Verbandes Deutscher Sportjournalisten (VDS) angehören, darunter auch Präsident Erich Laaser, entscheidet jährlich über weitere Neuaufnahmen.

cleg/dfm

02.04.2019






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