Hamburger Morgenpost
Matthias Linnenbrügger (Foto: privat)

Co-Sportchef Matthias Linnenbrügger geht

Das Fortbestehen der Hamburger Morgenpost ist unsicher. Kein Wunder, dass Führungskräfte die DuMont-Zeitung verlassen. Zu diesen gehört auch Co-Sportchef Matthias Linnenbrügger.

Eine DuMont-Sprecherin bestätigte dem Branchendienst Meedia, dass Matthias Linnenbrügger künftig nicht mehr für die Hamburger Morgenpost tätig sein wird. Wohin es den 43-Jährigen beruflich zieht, ist nicht bekannt.

Linnenbrügger, der dem Verein Hamburger Sportjournalisten angehört, bildete seit Mai 2013 gemeinsam mit VHS-Mitglied Frederik Ahrens die Doppelspitze im Sport (Ahrens-Foto: Hamburger Morgenpost). Zuletzt fungierte er zusätzlich als geschäftsführender Redakteur.

Vor Linnenbrügger hatte bereits Vize-Chefredakteur Maik Koltermann angekündigt, das Boulevardblatt zu verlassen. Die Hamburger Morgenpost, in Hamburg kurz „Mopo“ genannt, leidet unter einem sehr starken Auflagenrückgang.

Das Objekt gehört zur DuMont Mediengruppe. Derzeit ist unklar, was mit deren Zeitungen, darunter auch Kölner Stadt-Anzeiger und Express, geschehen wird. Die Branche geht von einem Verkauf aus. Dieser gestaltet sich allerdings überaus schwierig.

cleg

09.07.2019






« zurück
Magazin sportjournalist
Die aktuelle Ausgabe:
Dezember/Januar

Titelthema

Wohin geht die Reise? Wie Medienhäuser gegen den Printschwund ankämpfen
Von Gregor Derichs

Quo vadis, Sportjournalismus? Ein Essay zu den Entwicklungen und zur Zukunft
Von Prof. Dr. Michael Schaffrath

Interview
mit Spielerberater Stefan Backs über Spieler, Berater und Medien
Von Frank Schneller

Intern
Die Ausschreibungen zu den VDS-Berufswettbewerben

Weitere Informationen
Regionalvereine