1. VDS-SportFilmFest
Team des SportFilmFests (von links): Organisator Matthias Cammann (NDR), Moderator Ben Wozny (NDR), Preisträger Sebastian Uphoff, Laudator Johannes Edelhoff (Panorama), Ideengeber André Keil (VDS/NDR) und Organisator Ole Zeisler (NDR) (Foto: Carsten Harms)

Aljoscha Pauses Götze-Werk gewinnt

Das 1. VDS-SportFilmFest war ein Erfolg. Die im Hamburger Alabama-Kino gezeigten Dokumentationen beeindruckten mit hoher Qualität. Die Auszeichnung sicherte sich Aljoscha Pause mit „Being Mario Götze“.

André Keil zog ein überaus positives Fazit. „Der Auftakt ist gemacht, jetzt wir freuen uns auf die Fortsetzung im kommenden Jahr“, sagte der für den NDR tätige VDS-Vizepräsident. Zusammen mit VDS-Präsident Erich Laaser hatte Keil die Idee des VDS-SportFilmFestes entwickelt und mit seinen Senderkollegen Matthias Cammann sowie Ole Zeisler umgesetzt.

Insgesamt zwölf Dokumentationen wurden an den drei Abenden von Dienstag bis Donnerstag im Alabama-Kino im Medienpark Kampnagel gezeigt. Unterstützt wurde das VDS-SportFilmFest vom Deutschen Fußballmuseum in Dortmund, dem Norddeutschen Rundfunk und dem Verein Hamburger Sportjournalisten (VHS).

Die Autor*innen der Beiträge machten es der dreiköpfigen Jury schwer. Am Ende setzte sich Aljoscha Pauses „Being Mario Götze – Eine deutsche Fußballgeschichte“ im undotierten Wettbewerb durch (Pause-Foto: Carsten Harms). Zur Jury gehörten Tamara Dwenger (Präsidentin des HFC Falke), Holger Gertz (Süddeutsche Zeitung) und Johannes Edelhoff (Panorama).

„Die Filmemacher sind schmerzhaft nah dran gegangen“, sagte Edelhoff in seiner Laudatio. Regisseur Pause dankte wie Mario Götze per Videobotschaft für die „großartige Auszeichnung und die tolle Anerkennung“. Er konnte am Donnerstagabend leider nicht persönlich in Hamburg sein, da er gerade für sein neuestes Dokumentarfilmprojekt dreht.

„Jedes Mal, wenn wir gedreht haben, wurde es enger“
 
Vertreten wurde Pause, der Mitglied im Verband Westdeutscher Sportjournalisten ist, durch seinen Kameramann Sebastian Uphoff. „Wir haben relativ epische Interviews geführt“, gestand er, „jedes Mal, wenn wir gedreht haben, wurde das Verhältnis enger.“ Ursprünglich war „Being Mario Götze“ für den Streamingdienst Dazn erstellt worden.

Dass ausgerechnet der letzte Film des 1. VDS-SportFilmFestes den Preis gewann, ist reiner Zufall. „Die Reihenfolge war von Anfang an so geplant“, sagte Moderator Ben Wozny, selbst Filmemacher beim NDR. Das vielfältige Programm des dreitägigen Festivals können Sie hier noch einmal nachlesen.
 
vds

21.11.2019






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