VDS-SportFilmFest
VDS-SportFilmFest (Logo: VDS/NDR)

Zweite Auflage steigt 2021

Das zweite VDS-SportFilmFest war fest für den Herbst dieses Jahres eingeplant. Die Corona-Krise hat die bisherige Planung über den Haufen geworfen. Die Veranstaltung soll stattdessen 2021 stattfinden.

Die Organisatoren Matthias Cammann und Ole Zeisler hatten bereits die ersten Ideen zusammengetragen, Clemens Gerlach konnte als Verstärkung für das Team gewonnen werden. Die Corona-Krise hat die bisherigen Planungen nun zunichte gemacht.

Die Auswirkungen im Sport sind massiv, für die Sportjournalist*innen natürlich auch. Viele TV-Produktionen wurden auf Eis gelegt, bereits durchrecherchierte Geschichten müssen auf die Umsetzung warten (Foto Preisträger Aljoscha Pause: Carsten Harms).

„Unter diesen Umständen macht ein Filmfest im Herbst keinen Sinn“, sagt VDS-Präsident Erich Laaser, „das VDS-Präsidium hat sich in Absprache mit dem Organisationsteam dazu entschlossen, das Filmfest ins kommende Jahr zu verschieben. Noch ist ein Termin aber nicht absehbar.“

Beim ersten VDS-SportFilmFest waren im November vergangenen Jahres insgesamt zwölf Dokumentationen an drei Abenden im Hamburger Alabama-Kino im Medienpark Kampnagel gezeigt worden. Die Auszeichnung für den besten Film hatte Aljoscha Pause, Mitglied im Verband Westdeutscher Sportjournalisten, für „Being Mario Götze“ erhalten.

VDS-Vizepräsident André Keil vom Norddeutschen Rundfunk hatte zusammen mit Erich Laaser die Idee des VDS-SportFilmFests entwickelt und mit seinen Senderkollegen Matthias Cammann und Ole Zeisler umgesetzt. Unterstützt wurde die Veranstaltung von NDR, Deutschem Fußballmuseum und Verein Hamburger Sportjournalisten.

vds

30.04.2020






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