„Hall of Fame des deutschen Sports“
Die ehemalige Para-Biathletin und -Skilangläuferin Verena Bentele (Foto: sampics Photographie)

Verena Bentele, Georg Hackl und Thomas Lange aufgenommen

Die „Hall of Fame des deutschen Sports“ hat drei neue Mitglieder. Verena Bentele, Georg Hackl und Thomas Lange wurden von der Jury gewählt. Ideelle Träger sind der Deutsche Olympische Sportbund, die Stiftung Deutsche Sporthilfe und der Verband Deutscher Sportjournalisten.

„Die Mitglieder der ‚Hall of Fame des deutschen Sports‘ gehören zu den größten Sport-Idolen Deutschlands. Verena Bentele, Georg Hackl und Thomas Lange haben sich ihren Platz in dieser Ruhmeshalle durch großartige Leistungen in ihren Sportarten wahrlich verdient“, sagt Thomas Berlemann, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Sporthilfe.

Georg Hackl ist dreifacher Rodel-Olympiasieger (1992, 1994 und 1998). Thomas Lange holte zweimal olympisches Ruder-Gold, 1988 für die DDR und 1992 für das wiedervereinigte Deutschland (Hackl-Foto: GES-Sportfoto/Annegret Hilse/Augenklick).

Die blind geborene Verena Bentele gewann zwischen 1998 und 2010 zwölf Goldmedaillen bei den Paralympics. Sie trat im Biathlon und Skilanglauf an.

„Verena Bentele, Georg Hackl und Thomas Lange sind herausragende Sportler und vertreten gleichzeitig die Werte des Sports wie Fair Play, Leistung, Integration und Inklusion glaubhaft und überzeugend“, sagt die DOSB-Vorstandsvorsitzende Veronika Rücker.

„Die drei haben ihre jeweiligen Disziplinen über viele Jahre geprägt und sind nun zu Recht Teil einer langen Reihe an legendären deutschen Sport-Persönlichkeiten in der Ruhmeshalle des deutschen Sports“, erklärt VDS-Präsident Erich Laaser (Lange-Foto: privat).

Die Jury gehören allen lebenden Mitglieder der „Hall of Fame des deutschen Sports“ an. Dazukommen Vertreter*innen der drei Träger (Deutsche Sporthilfe, DOSB und VDS) sowie von Politik und weiteren Institutionen des Sports.

Die 2006 von der Stiftung Deutsche Sporthilfe initiierte „Hall of Fame des deutschen Sports“ ist ein Forum der Erinnerung an Menschen, die durch ihren Erfolg im Wettkampf oder durch ihren Einsatz für Sport und Gesellschaft Geschichte geschrieben haben.

Sie soll dazu beitragen, die mehr als 100-jährige Geschichte des deutschen Sports und seiner Persönlichkeiten im Gedächtnis zu bewahren und Diskussionen darüber anzuregen. Sie wird von adidas begleitet. Weitere Informationen und ausführliche Porträts der geehrten Athlet*innen gibt es auf der Website der „Hall of Fame des deutschen Sports“.

dsh/vds

09.11.2020






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