Studie der TU München
Leere Stadiontribüne (Foto: GES-Sportfoto/Marvin Ibo Güngör/Augenklick)

Frauen im Sportjournalismus noch immer deutlich unterrepräsentiert

Die TU München hat eine weitere Studie zur Geschlechter-Thematik durchgeführt. Erste Ergebnisse aus „Chancen und Herausforderungen von Frauen im Sportjournalismus“ liegen nun vor. Das wichtigste: Es gibt noch immer vergleichsweise wenige Sportjournalistinnen.

Prof. Dr. Michael Schaffrath hat in einem Beitrag auf der Website des Deutschen Fachjournalisten-Verbandes über die Studie  „Chancen und Herausforderungen von Frauen im Sportjournalismus“ berichtet (hier geht es zu dem sehr detaillierten Artikel).

Es gebe Fortschritte, so Schaffrath, der dem Arbeitsbereich für Medien und Kommunikation an der Fakultät für Sport- und Gesundheitswissenschaften der TU München vorsteht. „Aber die Frauenquote stagniert immer noch auf eher niedrigem Niveau, auch wenn sie gestiegen ist“, führt er aus (Schaffrath-Foto: Wolfgang Rattay).

Schaffraths Fazit: „Die Studie macht deutlich, dass Sportjournalistinnen sich sowohl in der Rolle von ‚uneigennützigen Sachwaltern von Gemeinwohlinteressen’ sehen, als auch als ‚eigennützige Personen mit Partikularintentionen’ verstehen. Das professionelle Selbstverständnis ist mehrdimensional und facettenreich. Aber Sportjournalistinnen wissen klar, was sie wollen.“

Zuletzt hatte die TU München eine Studie zum Thema „Chancen und Herausforderungen von Frauen im Sportjournalismus“ veröffentlicht. Dabei ging es auch um die durch die #MeToo-Bewegung ausgelöste internationale Debatte über Sexismus. Eine Zusammenfassung der Studie finden Sie auf sportjournalist.de hier (Teil I) und hier (Teil II).

cleg

08.01.2021






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