Zum Tode von Nikolaj Stobbe
Logo des Sport-Informations-Dienstes (Abbildung: SID)

Pro Sport und pro Mensch

Der Sport-Informations-Dienst trauert um seinen langjährigen Redakteur Nikolaj „Niko“ Stobbe. Wie die Redaktion am Freitagmorgen erfuhr, erlag der Familienvater am Donnerstag einem Herzinfarkt. Stobbe wurde 54 Jahre alt.

Nikolaj Stobbe, von allen nur kurz „Niko“ genannt, hinterlässt innerhalb der Gesamtredaktion des Sport-Informations-Dienstes eine nicht zu füllende Lücke. Als Kind des Ruhrgebiets war er vor 19 Jahren zum SID gekommen und wurde in der Berliner Redaktion zu einer wichtigen Stütze. Stobbe war als Redaktionsleiter mehr als nur ein Kollege: Er bot Halt, gab Rat und ging als leuchtendes Beispiel voran.

Das Mitglied des Verbandes der Sportjournalisten Berlin-Brandenburg machte sich in vielen Bereichen des Sports einen Namen. Fußball und Eisschnelllauf gehörten zu seinen Themen. Eine große Leidenschaft war der Reitsport (Stobbe-Foto: privat).

Intensiv recherchierte er auch in der Sportpolitik. DOSB und IOC waren seine Felder. Stobbe, geboren am 11. April 1967, war anerkannt als Fachmann, ein fairer Journalist, der pro Sport und pro Mensch war. Seine Kritikfähigkeit und die Distanz aber verlor er nie. Dies machte sein Urteil wichtig.

Der SID hat nicht nur einen hervorragenden Redakteur verloren, der SID wird noch viel mehr einen wertvollen Menschen vermissen. Die Gedanken der Redaktion gehören seiner Partnerin und den Angehörigen, allen voran seinen beiden Kindern.

sid/afp

21.05.2021






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