Alexander Hefliks Kostedde-Biografie
Ausschnitt des Buchcovers „Erwin Kostedde – Deutschlands erster schwarzer Nationalspieler“ (Foto: Verlag Die Werkstatt)

Tore und Tragödien

Auf ein aufregendes und tragisches Leben blickt Erwin Kostedde zurück. Rassismus begleitet ihn stets, immer wieder versuchte er auszubrechen. VWS-Mitglied Alexander Heflik hat ein sensibles Porträt über „Deutschlands ersten schwarzen Nationalspieler“ geschrieben.

Fußball-Nationalspieler, Tor des Jahres 1974, Torschützenkönig in Frankreich und Belgien, fast 100 Treffer in der Bundesliga – das sind die sportlichen Erfolge des Erwin Kostedde.

Rassismus-Erfahrungen, die vergebliche Suche nach dem eigenen Vater, ein Gefängnisaufenthalt für eine Straftat, die er nicht begangen hat, ein Suizidversuch, Alkoholprobleme, finanzielle Pleiten – auch das ist das Leben des ersten schwarzen deutschen Auswahlkickers (Abbildung Buchcover: Verlag Die Werkstatt).

Alexander Heflik, Sportchef der Westfälischen Nachrichten, hat den 1946 in Münster geborenen Kostedde über viele Jahre begleitet und legt mit dieser Biografie ein berührendes Porträt vor.

Der 56-jährige Heflik, vormals beim Sport-Informations-Dienst, gehört dem Verband Westdeutscher Sportjournalisten an. Kostedde ist neben Steffi Jones, Gerald Asamoah und anderen einer der Protagonist*innen des im Frühjahr 2021 angelaufenen Rassismus-Dokumentarfilms „Schwarze Adler“.

Alexander Heflik
„Erwin Kostedde – Deutschlands erster schwarzer Nationalspieler“
208 Seiten, Verlag Die Werkstatt, Bielefeld, Mai 2021
ISBN 978-3-7307-0573-5
19,90 Euro (Hardcover)
16,99 Euro (E-Book)


cleg/pm

20.09.2021






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