39. Deutscher SportpresseBall
Preisträger Carsten Sostmeier (links) und Laudatorin Isabell Werth (Foto: metropress)

Carsten Sostmeier mit Sportmedienpreis ausgezeichnet

Der 39. Deutsche SportpresseBall in der Alten Oper Frankfurt war ein großer Erfolg. Die Gäste amüsierten sich bei der 2G-Veranstaltung prächtig. Den PEGASOS-Preis in der Kategorie „Sportmedien“ erhielt Pferdesportkenner Carsten Sostmeier. Geehrt wurden auch Malaika Mihambo, Christian Seifert und posthum Gerd Müller. Veranstalter sind VDS und VFS in Kooperation mit der Agentur metropress.

Der PEGASOS-Preis in der Kategorie „Sportmedien“ wird von Verband Deutscher Sportjournalisten und Verein Frankfurter Sportpresse vergeben. ARD-Kommentator Tom Bartels war 2016 der erste Preisträger, es folgten 2017 der Reuters-Fotograf Kai Pfaffenbach und 2018 HR-Redakteur Daniel Weiss. Im vorvergangenen Jahr wurde Gerhard Delling ausgezeichnet. Der Hamburger war dieses Mal neuer Moderator des Deutschen SportpresseBalls und damit Nachfolger von Michael Steinbrecher.

Der „Sportmedien“-Preis ging 2021 an Pferdesportkenner Carsten Sostmeier. Bereits bei sieben Olympischen Spielen war der ARD-Mann als Reporter, auch diesen Sommer in Tokio. Aus gesundheitlichen Gründen hatte sich Sostmeier mit 22 Jahren vom aktiven Reitsport zurückziehen müssen. Seitdem arbeitet er als Ansager bei Reitturnieren, als Moderator unterschiedlicher Veranstaltungen und als Kommentator (Foto VDS-Präsident André Keil, links, und VFS-Vorsitzender Walter Mirwald: metropress).

Christian Seifert erhielt den PEGASOS-Preis in der Sonderkategorie „Besondere Verdienste um den deutschen Sport“. Der scheidende DFL-Geschäftsführer, auf den Donata Hopfen zum 1. Januar 2022 folgen wird, hatte vergangenes Jahr in der pandemiebedingt größten Nachkriegskrise des deutschen Profifußballs mit besonnenem Handeln und herausragenden Konzepten ein Signal gesetzt. Dieses zeigte im gesamten Profisport Wirkung und fand auch international große Anerkennung.

Gerd Müller posthum in Kategorie „Legende des Sports“ ausgezeichnet

In Gerd Müller wurde das erste Mal in der Geschichte des Deutschen SportpresseBalls die Auszeichnung in der Kategorie „Legende des Sports“ posthum verliehen. Die Veranstalter würdigen mit der Ehrung des früheren Bayern-Stürmers das legendäre sportliche Lebenswerk einer Persönlichkeit, die mehr als ein Jahrzehnt lang nicht nur Fußballfans begeistert und berührt hat. Müller war am 15. August im Alter von 75 Jahren verstorben. In Absprache mit der Familie nahm Nationalmannschaftskollege Rainer Bonhof den PEGASOS-Preis stellvertretend entgegen.

„Sportlerin mit Herz“ 2021 ist Weitsprung-Olympiasiegerin Malaika Mihambo. Mit ihrer YouTube-Aktion „Herzsprung“ hatte sie im ersten Lockdown jeden Tag ein kleines Sportprogramm für Kinder live gestreamt. Mittlerweile ist aus dem Projekt der eingetragene Verein „Malaikas Herzsprung“ geworden, der Kinder die Mitgliedschaft in einem Sportverein ermöglicht (Foto Preisträgerin Malaika Mihambo, rechts, und Moderator Gerhard Delling: metropress).

Seit jeher zählt der Deutsche SportpresseBall mit seinem facettenreichen Programm und emotionalen Ehrungen zu den Event-Highlights in Deutschland und ist das größte wiederkehrende gesellschaftliche Ereignis in Frankfurt, für das Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier erneut die Schirmherrschaft übernommen hatte. Veranstalter sind Verband Deutscher Sportjournalisten und Verein Frankfurter Sportpresse in Kooperation mit der Agentur metropress.

Ausschließlich Dinner-Gäste mit vollständigem Impfschutz und Genesene mit entsprechendem Nachweis waren zur 39. Auflage zugelassen. Der musikalische Stargast und Mitternachts-Live-Act war Samu Haber. Der Frontmann von Sunrise Avenue („Fairytale gone bad“ oder „Welcome to my life“) trat gemeinsam mit der Big Band der Bundeswehr auf.

vds/mp

07.11.2021






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