„Goldene Sportpyramide“
Von links nach rechts: Eberhard Gienger, Silvia Neid und Hans Wilhelm Gäb (Foto: picture alliance für Deutsche Sporthilfe)

Silvia Neid, Hans Wilhelm Gäb und Eberhard Gienger feierlich geehrt

Im Rahmen einer Gala wurden Silvia Neid, Hans Wilhelm Gäb und Eberhard Gienger mit der „Goldenen Sportpyramide“ für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Die drei sind damit Mitglied der „Hall of Fame des deutschen Sports“. Träger und vorschlagsberechtigt sind neben der Deutschen Sporthilfe der Deutsche Olympische Sportbund und der Verband Deutscher Sportjournalisten.

Nachdem die feierlichen Ehrungen aufgrund der Corona-Pandemie hatten verschoben werden müssen, wurden Eberhard Gienger (für 2022), Silvia Neid (für 2021) und Hans Wilhelm Gäb (für 2020) am Freitagabend in Berlin gemeinsam ausgezeichnet.  Alle Preisträger*innen der „Goldenen Sportpyramide“ sind gleichzeitig Mitglied der „Hall of Fame des deutschen Sports“, die aktuell aus 128 Personen besteht.

„Ich freue mich ganz besonders über diese Auszeichnung, weil sie von der Deutschen Sporthilfe kommt. Ich gehöre zu den ersten Geförderten, 1968 wurde ich bereits unterstützt. Dafür möchte ich der Sporthilfe danken, ebenso wie meinen vielen weiteren Weggefährten“, sagte der frühere Turnweltmeister Eberhard Gienger (Foto Neuaufnahmen in die „Hall of Fame“ plus Bundesinnenministerin Nancy Faeser, ganz rechts: picture alliance für Deutsche Sporthilfe).

Die ehemalige Frauenfußball-Bundestrainiern Silvia Neid erklärte: „Ich bin sehr stolz auf die ‚Goldene Sportpyramide’ und möchte allen danken, die mich über Jahrzehnte unterstützt haben.“ Und der frühere Tischtennisnationalspieler und Sportfunktionär Hans Wilhelm Gäb gestand: „Die Ehrung von der Deutschen Sporthilfe hat mich emotional gepackt.“

Neben dem Trio wurden auch die jüngst in die „Hall of Fame“ aufgenommenen Regina Halmich (Boxen), Heike Henkel (Leichtathletik) und Matthias Steiner (Gewichtheben) geehrt. Dies geschah gemeinsam mit den 2020 und 2021 gewählten Mitgliedern Verena Bentele (Para-Biathlon und -Skilanglauf), Thomas Lange (Rudern) und Georg Hackl (Rodeln) beziehungsweise Marianne Buggenhagen (Para-Leichtathletik), Uschi Disl (Biathlon) und Hilde Gerg (Ski alpin).

Die von der Stiftung Deutsche Sporthilfe initiierte „Hall of Fame“ soll dazu beitragen, die mehr als 100-jährige Geschichte des deutschen Sports und seiner Persönlichkeiten im Gedächtnis zu bewahren und Diskussionen darüber anzuregen. Träger und vorschlagsberechtigt sind neben der Deutschen Sporthilfe der Deutsche Olympische Sportbund und der Verband Deutscher Sportjournalisten. Weitere Informationen finden Sie hier.

dsh/hof/vds

21.05.2022






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