Seit 2010 ehrt der Deutsche Radiopreis die besten Radiomacher:innen Deutschlands. Die Auszeichnung wird im Rahmen einer Gala jährlich in Hamburg verliehen, die 16. ist am 11. September. Stifter sind die Hörfunkprogramme der ARD, Deutschlandradio und die privaten Radiosender in Deutschland. Zu den Kooperationspartnern zählen das Grimme-Institut, die Freie und Hansestadt Hamburg sowie die Radio-Vermarkter ARD MEDIA und RMS. Die Federführung liegt beim Norddeutschen Rundfunk.
Insgesamt gibt es zehn Kategorien. Für die diesjährige Auflage haben 153 Radioprogramme 448 Einreichungen vorgenommen, eine Steigerung zu 2024 (149 Radiopogramme mit 412 Einreichungen). In „Bestes Interview“ können Freddie Schürheck und Judith Biedermann von WDR 5 mit dem Podcast „Sportschau F – Inspirierende Frauen aus dem Sport“ auf den Sieg hoffen (zur Übersicht hier). Die beiden sprachen unter anderem mit der Paracyclerin Maike Hausberger (Beitrag „Was ist schon normal?“ anhören hier) (Foto: WDR/ARD).
Nominiert in der Interview-Kategorie sind auch Mario Neumann vom Bremen Zwei (Radio Bremen) mit „Schwerbehindert und superfit, doch der Job fehlt – Eine Stunde reden mit Martin Hassenpflug“ (Beitrag anhören hier) sowie Ole und Tore Klein von Radio Tonkuhle mit „Drama am Broad Peak – Extrembergsteiger Lukas Wörle und eine unglaubliche Rettung“ (Beitrag anhören hier). Die Übersicht aller Nominierten des Deutschen Radiopreises 2025 finden Sie hier.
Bei der Auflage des vergangenen Jahres hatte Kerstin Hermes mit ihrer Kollegin Julia Menger und dem radioeins-Team vom rbb in der Kategorie „Beste Morgensendung“ gewonnen. Sie ist Mitglied im Verband der Sportjournalisten Berlin-Brandenburg. Die vom Grimme-Institut berufene fünfköpfige Jury lobte bei „Der Schöne Morgen“ einen „für die deutsche Radiolandschaft einzigartigen Flow – anregend, unterhaltsam, informativ“ und „hochprofessionelle Radio-Enthusiastinnen“.
cleg/drp