VWS-Präsidium

Führungscrew um Dr. Christoph Fischer einstimmig wiedergewählt

18.03.2026

Der Verband Westdeutscher Sportjournalisten hat seine diesjährige Mitgliederversammlung abgehalten. In Wuppertal wurde die Führung mit Präsident Dr. Christoph Fischer an der Spitze einstimmig bestätigt.

 

Rund 40 Mitglieder verfolgten im Stadion am Zoo eine insgesamt ruhige und kurzweilige Sitzung, deren offizieller Teil nach 90 Minuten beendet war. Nach der Begrüßung durch Alexandra Szlagowski von der Stadt Wuppertal, in der bereits zum zweiten Mal die Mitgliederversammlung stattfand, wurden die Tagesordnungspunkte zügig und harmonisch abgearbeitet.

Neben den Berichten des Vorstandes und der Kassenprüfer standen insbesondere die turnusmäßigen Wahlen im Fokus. Das gesamte Präsidium wurde dabei einstimmig im Amt bestätigt. „Vielen Dank für das Vertrauen“, sagte Dr. Christoph Fischer. Der VWS-Präsident startet mit Vize Ralph Durry, Beisitzerin Kerstin von Kalckreuth und Fotografenvertreter Roberto Pfeil in eine letzte zweijährige Amtszeit. Finanzgeschäftsführer Klaus Göntzsche wurde ebenfalls im Amt bestätigt.

Im Anschluss an die Versammlung bot der VWS seinen Mitgliedern wie üblich einen inhaltlichen Programmpunkt: Der Wuppertaler Bundesliga-Schiedsrichter Dr. Robin Braun, der am Wochenende die Partie zwischen Schalke und Hannover geleitet hatte, präsentierte sich im Gespräch mit ZDF-Kollege Martin Schneider nahbar und reflektiert (von links nach rechts: VWS-Präsident Dr. Christoph Fischer, Schiedsrichter Dr. Robin Braun und ZDF-Redakteur Martin Schneider / Foto: Klaus-Jörg Tuchel).

Braun sprach über Entscheidungsprozesse und den Umgang mit strittigen Szenen – etwa den viel debattierten Platzverweis gegen S04-Stürmer Edin Dzeko. „Es gibt nun mal viel Graubereich im Fußball, deswegen diskutieren wir auch so viel darüber“, sagte der Unparteiische. Die Rote Karte verteidigte Braun mit Blick auf eine mögliche Gesundheitsgefährdung. Die verlängerte Nachspielzeit, in der der Hannoveraner Ausgleich gefallen war, erklärte er mit Unterbrechungen und klaren Vorgaben.

Zuvor hatte der VWS-Vorstand auf ein insgesamt solides Jahr zurückgeblickt. Finanzgeschäftsführer Göntzsche, der seit nun 40 Jahren dem Präsidium angehört, bezifferte den Kassenstand auf 48.321,46 Euro, was Fischer als „sehr befriedigend“ bewertete. „Bei diesem Stand waren wir nicht der Meinung, dass wir den Beitrag erhöhen müssen“, sagte Göntzsche. Von den weiterhin 95 Euro Jahresbeitrag fließen wie bisher 72 Euro an den VDS als Dachverband.

557 Mitglieder zählt der VWS aktuell, 15 weniger als im Vorjahr. Die Umstellung auf eine digitalisierte Antragsstellung der Presseausweise habe „insgesamt gut funktioniert“. 285 Ausweise stellte der VWS aus – 18,2 Prozent aller VDS-Ausweise. Göntzsche verwies zudem auf den sozialen Auftrag des VWS. Mithilfe einer Schenkung von Gerd Hahn konnten mehrere Mitglieder in finanziellen Schwierigkeiten unterstützt werden. Unter anderem beteiligte sich der VWS mit 500 Euro an den Bestattungskosten des im vergangenen August verstorbenen VWS-Mitglieds Ulrich „Ulli“ Potofski.

Text: vws (eine längere Fassung des Artikels finden Sie auf der Facebookseite des VWS, bitte klicken Sie dazu hier)