„OnlyBob“ gewinnt beim 6. Deutschen SportFilmFest
Das 6. Deutsche SportFilmFest des VDS fand am 29. und 30. März 2026 im Ebertbad Oberhausen statt. Über 15 hochwertige Sport-Dokus starteten im Wettbewerb um den „SportFilm des Jahres“. Den Sieg sicherte sich der ZDF-Film „OnlyBob“. Unterstützer war erneut die Stadtsparkasse Oberhausen.
Mit 53 eingereichten Beiträgen gab es eine Rekordbeteiligung. In der Official Selection fanden sich über 15 Dokus.
Der Jury 2026 stand die Fecht-Olympiasiegerin Britta Heidemann vor. Mitglieder waren gleichfalls Benno Möhlmann (Präsident des Bundes Deutscher Fußball-Lehrer) und Sportjournalismus-Professor Thomas Birkner (Universität Salzburg). Veranstaltungsort des 6. Deutschen SportFilmFests des VDS war am 29. und 30. März das Ebertbad Oberhausen. Als Unterstützer fungierte erneut die Stadtsparkasse Oberhausen.
2025 wurde „Das letzte Tabu“ zum besten Film von der Jury gekürt. Der Preis ist nicht dotiert, den Juryvorsitz hatte der Sportjournalist und ehemalige „Doppelpass“-Moderator Thomas Helmer inne. Komplettiert wurde die Jury von der ehemaligen FIFA-Schiedsrichterin Nicole Schumacher aus Oberhausen und Sebastian Weßling, VWS-Mitglied und Redaktionsleiter „Sport" der FUNKE Mediengruppe. Die Homophobie-Doku wurde von Broadview TV aus Köln für prime video produziert. Für die Bewertung werden unter anderem sportjournalistische Kriterien herangezogen.
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Das 4. Deutsche SportFilmFest fand am 22./23. April 2024 im Ebertbad statt. An zwei Festivaltagen gingen wieder hochwertige Sport-Dokus an den Start. Zudem gab es einen dritten – virtuellen – Tag. Als „Bester Film“ prämiert wurde die RTL+-Produktion „Graciano Rocchigiani – Das Herz eines Boxers“. Hier finden Sie einen Bericht zum ersten Festivaltag. Hier das gesamte Programm von 2024. Und hier die Filme des dritten Tages. Beim 3. Deutschen SportFilmFest vom 19. bis 21. Juni 2023 wählte die Jury aus den 13 Produktionen für die Official Selection die ARD-Doku „Missbraucht – Sexualisierte Gewalt im deutschen Schwimmsport“ auf den ersten Platz.
Die Premiere des Deutschen SportFilmFestes hatte 2019 Aljoscha Pause mit „Being Mario Götze“ gewonnen. Die zweite Auflage, die corona-bedingt erst 2022 stattfinden konnte, entschied Christiane Schwalm mit „Springen wirst du nie wieder!“ für sich. Im Mittelpunkt der siegreichen Dokumentation steht die Weitspringerin Maryse Luzolo, die sich nach einer schweren Knieverletzung 2017 nicht nur in den Leistungssport zurückkämpfte, sondern sogar die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2021 in Tokio schaffte.