VMS-Jubilar

Klaus Kirschner zum 80. Geburtstag – Herz für den Amateurfußball

05.10.2026

Der große Fußball hat Klaus Kirschner nie wirklich begeistert. Das Mitglied des Vereins Münchner Sportjournalisten fiebert mit dem Amateursport. Am 5. Oktober wird er 80 Jahre alt.

 

„Mein Herz schlägt für den Amateurfußball“, sagt Klaus Kirschner. „Immer noch“, schiebt er, der am 5. Oktober seinen 80. Geburtstag begehen kann, hinterher. Eine große Party wird es nicht geben, aber er freut sich auf den Besuch des damaligen Merkur-Sportchefs Heinrich Lemer, der nach den Olympischen Spielen 2018 in den Ruhestand gegangen war.

Kirschner, den Lemer als ungeheuer zuverlässigen, akribischen Schreiber würdigte, ist geblieben. Seit 1972 hat Kirschner für die montags erscheinende Fußball-Amateurseite akribisch berichtet. Mittlerweile hat er es auf 3000 Spiele gebracht. Erinnerungen werden am Geburtstag bestimmt wieder an Wilfried Jendreizik wach, seinen 2025 verstorbenen direkten Sportchef für die Spielklassen von der Bezirksliga abwärts. Auch er hatte den engagierten Merkur-Sportjournalisten nur in den höchsten Tönen gelobt (Kirschner-Foto: VMS).

Kirschner muss schmunzeln, wenn er an die damalige Ergebnismeldung seiner betreuten Vereine denkt. Alles ging nur zeitaufwändig übers Telefon, oftmals hat man nicht den richtigen Ansprechpartner bekommen oder jemand, der das Ergebnis nicht kannte. Das hat sich seit dem Ausbau der BFV-Website massiv gebessert.

Aber Klaus Kirschner, der sich nie in den Profifußball gedrängt hat, schrieb und schreibt auch „ab und zu“ über die SpVgg Unterhaching (Regionalliga). Der in Gotha Geborene, seit 53 Jahren VMS-Mitglied, ist ein sportlich-journalistisches Multitalent. Er hat über Handball berichtet, als es mit Milbertshofen und Schwabing noch zwei Bundesligisten gab, er kennt sich im Feldhockey aus und vor allen Dingen im Eishockey. Seine Herzenssache ist aber weiterhin der Fußball-Amateursport. Das freut natürlich auch den VMS-Vorstand, der Klaus Kirschner ganz herzlich zum 80. Geburtstag gratuliert.

Margit Conrad