Liebe Kolleginnen und Kollegen,
die Festtage liegen hinter uns – und schon warten die neuen Herausforderungen. Das Präsidium des VDS hat sich viel vorgenommen. Wir wollen unsere berufsständischen Ziele verfolgen, den Sportjournalismus in der Gesellschaft sichtbarer machen, junge Kolleginnen und Kollegen mit unseren Angeboten für unsere Berufsorganisation begeistern.
Der Campus Sportjournalismus startet am 20. Januar mit seinem ersten Angebot ins neue Jahr. Das Hybrid-Seminar "Schiedsrichter schulen Sportjournalisten" ist schon gut gebucht. Der Campus hat sich zu einem Erfolgsmodell entwickelt. Im vergangenen Jahr haben wir sieben Seminare online und in Präsenz angeboten, alle waren sehr gut nachgefragt. (Foto Keil: Martin Hangen)
Bei den Olympischen Winterspielen wird Wolfram Köhli den VDS im Deutschen Haus in Cortina d'Ampezzo vertreten und für die akkreditierten Kolleginnen und Kollegen ansprechbar sein.
Ende März erlebt das Deutsche SportFilmFest in Oberhausen seine sechste Auflage. Autorinnen und Autoren von Sportdokumentationen haben das Festival mittlerweile fest in ihrem Jahreskalender vermerkt.
Am 20. April steht unsere Hauptversammlung in Berlin an, am Abend werden wir dort großartige sportjournalistische Leistungen auszeichnen. Die VDS-Berufswettbewerbe zeigen jährlich aufs Neue, wozu der deutsche Sportjournalismus in der Lage ist. Aber in Berlin gibt es mit der Verleihung des "Goldenen Bandes" einen weiteren Höhepunkt. Diese älteste Auszeichnung im deutschen Sport wurde 1926 zum ersten Mal vergeben, wird also einhundert Jahre alt.
Im Juni und Juli dürfen wir uns wieder auf lange Redaktionstage einstellen, die Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada hat es in sich. 48 Nationen werden dabei sein, dazu die Zeitverschiebung – unregelmäßige Arbeitszeiten gehören zum Alltag im Sportjournalismus.
Wir werden im VDS-Präsidium auf vielen weiteren Ebenen gefordert sein. Mit dem DOSB vergeben wir den Fair Play Preis des Deutschen Sports, mit Sporthilfe und DOSB arbeiten wir weiter an der Hall of Fame des deutschen Sports, mit dem Deutschen Presserat und den Partner-Organisationen sind wir bei der Sicherung der Exklusivität des bundeseinheitlichen Presseausweises gefragt, und wir wollen mit unserer Expertise die sportpolitischen Aktivitäten in Deutschland durchaus auch kritisch begleiten.
Da kommt also einiges auf uns zu. Ich mache mich gern mit den VDS-Vereinen und dem Präsidium an die Arbeit.
In diesem Sinne wünsche ich ein friedliches und erfolgreiches Jahr 2026!
Herzliche Grüße,
Ihr André Keil (VDS-Präsident)