Deutscher Radiopreis 2026

Amateurfußball-Podcast von Radio Bremen nominiert

13.08.2026

Die Nominierungen für den Deutschen Radiopreis 2026 stehen fest. In der Kategorie „Beste Reportage“ hat der vierteilige Sport-Podcast „SPIELABBRUCH – Macht Gewalt den Amateurfußball kaputt?“ von Radio Bremen Siegchancen.

 

Seit 2010 ehrt der Deutsche Radiopreis die besten Radiomacher:innen Deutschlands. Die Auszeichnungen werden im Rahmen einer Gala jährlich in Hamburg verliehen, dieses Mal am 10. September. Stifter sind die Hörfunkprogramme der ARD, Deutschlandradio und die Privatradios in Deutschland. Zu den Kooperationspartnern zählen das Grimme-Institut, die Freie und Hansestadt Hamburg, die Radiozentrale – eine gemeinsame Plattform privater und öffentlich-rechtlicher Sender zur Stärkung des Hörfunks – sowie die Radio-Vermarkter ARD MEDIA und RMS. Die Federführung liegt beim Norddeutschen Rundfunk.

Insgesamt gibt es in dem renommierten Wettbewerb zehn Kategorien. Für die diesjährige Auflage hatten 139 Radioprogramme 430 Einreichungen vorgenommen (alle Nominierungen finden Sie hier). In „Beste Reportage“ hat der vierteilige Podcast „SPIELABBRUCH – Macht Gewalt den Amateurfußball kaputt?“ von Bremen Next (Radio Bremen) Siegchancen. Hubertus Koch und Yousuf Mirzad sprachen dazu mit einem Mehrfach-Täter und einem Schiedsrichter, der Opfer von Gewalt wurde. Als Autorin beteiligt ist Pamina Rosenthal. Hier können Sie sich die vier Folgen anhören (Foto: ARD).

Vergangenes Jahr dominierte das WDR5-Team des Podcasts „Sportschau F – Inspirierende Frauen aus dem Sport“ (zur Übersicht hier) die Kategorie „Bestes Interview“. Freddie Schürheck hatte unter anderem mit der Paracyclerin Maike Hausberger gesprochen (Beitrag „Was ist schon normal?“ anhören hier). Formatverantwortliche ist Judith Biedermann, zum Team gehören ebenfalls Kerstin von Kalckreuth (Verband Westdeutscher Sportjournalisten), Constantin Kleine, Anke Feller, Luca Benincasa und Sophie Schulenburg.

cleg/drp