Remscheider General-Anzeiger

Andreas Dach hört als leitender Sportredakteur auf

01.07.2024

Für Andreas Dach beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Das frühere VDS-Präsidiumsmitglied beendet seine Tätigkeit als leitender Sportredakteur des Remscheider General-Anzeigers.

 

Mit Wirkung zum 1. Juli ist Andreas Dach nicht mehr verantwortlicher Redakteur des Sports beim Remscheider General-Anzeiger. Seit 1983 arbeitete der 66-Jährige für die Zeitung. Er begann als freier Mitarbeiter, volontierte dann dort, war 32 Jahre lang in leitender Funktion aktiv (Foto Andreas Dach: Irmtraut Dach).

In seinem RGA-Verabschiedungstext schreibt Dach von einer Zeit, die ihn geprägt habe. „Ich bin extrem dankbar, dass ich sie erleben durfte. Dass man mir das Vertrauen geschenkt hat. Dass man mich hat machen lassen. Dass man an mich geglaubt hat.“

Und weiter: „Sonst wäre ich sicher nicht mehr als vier Jahrzehnte mit Haut und Haaren und voller Leidenschaft am Ball geblieben. Stets von dem Gefühl begleitet, gerne zur Arbeit zu gehen und – mit Ausnahme der Urlaube – an jedem Wochenende zu arbeiten. Das gehörte einfach dazu. Wenn andere feiern gegangen sind, war ich in der Sporthalle oder auf den Plätzen unterwegs. Es war meine Entscheidung, die ich nie bereut habe.“

Dach, der Mitglied des Verbandes Westdeutscher Sportjournalisten ist und früher dessen Vorstand angehörte, hört publizistisch allerdings nicht ganz auf. Er werde „in zeitlich abgespeckter Form“ als Freelancer arbeiten, „überwiegend für den RGA“, kündigte der ehemalige Beisitzer im VDS-Präsidium an.

Seine langjährige Tätigkeit als Jurymitglied beim renommierten Veltins-Lokalsportpreis führt Dach fort. Denn: „Der Sport war, ist und bleibt mein Elixier. Nirgendwo bist du so nah dran an den Menschen, wie im Sport. Es entwickeln sich Freundschaften. Du erlebst Emotionen, Freude, Leid. Bist mittendrin statt nur dabei. Kann es Schöneres geben?“

vds