Im Vorfeld der Verleihung des Deutschen Fernsehpreises hatte die Jury Einreichungen der Programmsaison 2025/2026 gesichtet und die Nominierungen für 27 der insgesamt 29 Kategorien des Awards festgelegt. Berücksichtigt wurden dabei Programme aus den Bereichen Fiktion, Unterhaltung, Information und Sport, die im Zeitraum 1. Juli 2025 bis 30. Juni 2026 in Deutschland zu sehen waren. Dabei geht es um Produktionen sowie journalistische und künstlerische Einzelleistungen.
In der Kategorie „Beste Sportsendung“ lag MagentaTV/Telekom Deutschland/ThinXpool) mit seiner Berichterstattung zur Fußball-Weltmeisterschaft 2026 vorne. Es war der dritte Sieg in Folge. Vergangenes Jahr konnte sich das Team von Arnim Butzen mit dem Content zur PENNY DEL über die Auszeichnung freuen, 2024 mit dem Covern der Basketball-WM (Sieger-Foto: MagentaTV).
Nominiert waren zudem vier weitere Sport-Angebote: RTL/RTL News („Finale der Basketball-Europameisterschaft 2025“), Eurosport („Männer-Finale der French Open 2026“), ARD/ZDF („Handball-EM 2026“) und ARD („Tour de France 2025“).
Zwei Produktionen aus dem Sport hatten in der Kategorie „Beste Doku-Serie“ Siegchancen: „WM 1994 – Elf Helden, ein Albtraum“ (ARD/NDR/BR/WDR/Broadview TV) und „Mesut Özil – Zu Gast bei Freunden“ (ZDF/Flare Film/Undone). Letztere gewann schließlich (hier in der ZDF-Mediathek). In „Beste Montage Information/Dokumentation“ siegte der BR mit der Dokuserie „Rise & Fall 1860 München“ (hier in der ARD-Mediathek). Geehrt wurde die Editorin Xenja Kupin.
Die Verleihung des Deutschen Fernsehpreises 2026 fand an zwei Abenden in Köln statt. Am Dienstag gab es in der Flora die „Nacht der Kreativen“, tags darauf folgt die TV-Gala im Confex-Center. Hier finden Sie die Übersicht aller Auszeichnungen. Der Deutsche Fernsehpreis wird seit 1999 von ARD, RTL, Sat.1 und ZDF zur Würdigung hervorragender Leistungen für das Fernsehen vergeben. Seit 2020 ist MagentaTV (Deutsche Telekom) als Stifter an Bord. Die Streaming-Anbieter Disney+, Netflix und Prime Video sind seit 2023 Partner.
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