Deutscher Radiopreis 2026

BR-Sportjournalistin Sina Wende „Beste Newcomerin“

10.09.2026

Beim Deutschen Radiopreis 2026 hat die Sportjournalistin Sina Wende von BAYERN 1 die Auszeichnung „Beste:r Newcomer:in“ gewonnen. In der Kategorie „Beste Reportage“ langte es für den vierteiligen Sport-Podcast „SPIELABBRUCH – Macht Gewalt den Amateurfußball kaputt?“ von Radio Bremen und dem BR StoryTeam nicht ganz.

 

In der Kategorie „Beste:r Newcomer:in“ geht der Deutsche Radiopreis 2026 an Sina Wende von BAYERN 1. Die Sportjournalistin hat die Jury als Moderatorin der Bundesliga-Kultshow „Heute im Stadion“ überzeugt. „Sina Wende hat sich innerhalb kürzester Zeit von einer versierten TV-Sportjournalistin zu einer prägenden neuen Stimme im Radio entwickelt. Eine dreistündige Live-Bundesliga-Show im Radio ohne Vorerfahrung als Hauptmoderatorin zu führen, erfordert höchste Spontaneität, schnelles Reaktionsvermögen und fundierte Fachkenntnis – Qualitäten, die Sina Wende bravourös demonstriert“, hieß es zur Begründung. Die Laudatio am Donnerstagabend in Hamburg hielt die Vorjahressiegerin Maren Brand.

In der Kategorie „Beste Reportage“ war der vierteilige Podcast „SPIELABBRUCH – Macht Gewalt den Amateurfußball kaputt?“ nominiert. Die Co-Produktion von Bremen Next (Radio Bremen) und dem BR StoryTeam (Bayerischer Rundfunk) musste sich jedoch der Reihe „Die Lieblingsschülerin“ (Deutschlandfunk Nova) geschlagen geben. Hubertus Koch und Yousuf Mirzad sprachen für den „SPIELABBRUCH“-Podcast mit einem Mehrfach-Täter und einem Schiedsrichter, der Opfer von Gewalt wurde. Autorin ist Pamina Rosenthal, als Redakteurin fungierte Lea Utz. Hier können Sie sich die vier Folgen anhören (Foto: Deutscher Radiopreis).

Seit 2010 ehrt der Deutsche Radiopreis die besten Radiomacher:innen Deutschlands. Die Auszeichnungen werden im Rahmen einer Gala jährlich in Hamburg verliehen. Stifter sind die Hörfunkprogramme der ARD, Deutschlandradio und die Privatradios in Deutschland. Zu den Kooperationspartnern zählen das Grimme-Institut, die Freie und Hansestadt Hamburg, die Radiozentrale – eine gemeinsame Plattform privater und öffentlich-rechtlicher Sender zur Stärkung des Hörfunks – sowie die Radio-Vermarkter ARD MEDIA und RMS. Die Federführung liegt beim Norddeutschen Rundfunk. Insgesamt gibt es in dem renommierten Wettbewerb zehn Kategorien und (oftmals) einen Ehrenpreis.

Für die diesjährige Auflage hatten 139 Radioprogramme 430 Einreichungen vorgenommen (alle Nominierungen finden Sie hier). Eine Übersicht aller Preisträger.innen 2026 gibt es hier. Vergangenes Jahr dominierte das WDR5-Team des Podcasts „Sportschau F – Inspirierende Frauen aus dem Sport“ (zur Übersicht hier) die Kategorie „Bestes Interview“. Freddie Schürheck hatte unter anderem mit der Paracyclerin Maike Hausberger gesprochen (Beitrag „Was ist schon normal?“ anhören hier). Formatverantwortliche ist Judith Biedermann, zum Team gehört ebenfalls Kerstin von Kalckreuth (Verband Westdeutscher Sportjournalisten), Constantin Kleine, Anke Feller, Luca Benincasa und Sophie Schulenburg.

cleg/drp