Olympische und Paralympische Spiele

Bundesregierung unterzeichnet Gemeinsame Erklärung zu deutscher Bewerbung

02.08.2024

Eine mögliche deutsche Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele kommt voran. Innen- und Sportministerin Nancy Faeser hat im Namen der Bundesregierung die Gemeinsame Erklärung mit unter anderem dem DOSB unterzeichnet.

 

Die Unterzeichnung erfolgte am Freitag im Deutschen Haus in Paris. Mit dem Memorandum of Understanding zu einer deutschen Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele schafft der Deutsche Olympische Sportbund einen weiteren wichtigen Schritt auf dem Weg zu einer gemeinsamen Initiative mit interessierten Städten und Bundesländern.

„Wir wollen wieder ein Heimspiel für unsere deutschen Athletinnen und Athleten. Die Bundesregierung steht geschlossen hinter einer neuen deutschen Bewerbung für die Olympischen und Paralympischen Spiele“, sagte Faeser. DOSB-Präsident Thomas Weikert war „erleichtert und zufrieden“. Er nannte die Unterzeichnung des Memorandums „ein wichtiges und motivierendes Zeichen.“

Die Gemeinsame Erklärung wurde eng zwischen Bundesinnenministerium und DOSB sowie den Städten Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Leipzig und München und den Bundesländern Nordrhein-Westfalen und Bayern abgestimmt. Sie ist zugleich Richtschnur für ein noch zu erstellendes Ausrichtungskonzept.

Die Bundesregierung favorisiert für die Spiele in Deutschland das Jahr 2040 – 50 Jahre nach der deutschen Einheit. Der DOSB hat sich noch nicht auf ein konkretes Austragungsjahr festgelegt. Der Bund stellt für die Bewerbung bis 2027 knapp sieben Millionen Euro zur Verfügung. Diese Gelder sollen unter anderem für die Erstellung eines Bewerbungskonzepts und die entsprechenden Machbarkeitsstudien verwendet werden.

vds/dosb