„Wenn du eine Behinderung hast, kannst du gerne in den Verein kommen. Und auch wenn du Angst hast, Sport zu machen, dann ist das völlig egal. Hier ist es so: Egal, wie du bist. Egal, wer du bist. Hier wirst du akzeptiert“, fasste ein jugendlicher Teilnehmer die Leuchtturmveranstaltung der SportWoche für Alle 2026 bei den Köln 99ers zusammen.
Der Deutsche Behindertensportverband sorgte vom 19. bis 26. September mit seinen 17 Landes- und zwei Fachverbänden sowie zahlreichen Vereinen dafür, dass Menschen mit und ohne Behinderung eine Woche lang niederschwellige, kostenfreie und möglichst wohnortnahe Sporterlebnisse wahrnehmen konnten (Logo: DBS).
Die Gesamtanzahl der Angebote lag auf dem Niveau des Rekordjahres 2025. Erneut gab es über 370 vielfältige Sportprogramme, um die Sichtbarkeit zu erhöhen, Berührungsängste abzubauen und dauerhafte Strukturen zu stärken . „Wir freuen uns über das große Engagement der Menschen in den Vereinen und die Vielfalt der schon vorhandenen Sport-Angebote“, betont Benedikt Ewald, Vorstand Sportentwicklung beim DBS.
Nächstes Jahr geht die SportWoche für Alle in ihre fünfte Runde: Vom 18. bis 25. September wird der DBS erneut auf die vielfältigen Sport-Angebote für Menschen mit Behinderung aufmerksam machen. „Mit Blick auf 2027 haben wir besonders die Nachhaltigkeitsstrategien im Fokus, damit aus offenen Schnupper-Angeboten regelmäßige Angebote vor Ort werden“, sagt Ewald. „Wir unterstreichen die gesellschaftliche Relevanz gemeinsamen Sporttreibens: Eigene sportliche Fähigkeiten entdecken, Berührungsängste abbauen und in eine selbstverständliche Begegnung kommen.“
vds/dbs