Der Wettbewerb zum 63. Grimme-Preis 2027 ist gestartet. In den Kategorien „Fiktion“, „Information & Kultur“, „Unterhaltung“ und „Kinder & Jugend“ können Produktionen und Leistungen eingereicht werden, die im Zeitraum 1. Januar bis 31. Dezember 2026 erstmals in Deutschland veröffentlicht wurden. Darüber hinaus können in jeder Kategorie spezifische Einzelleistungen für einen Grimme-Preis SPEZIAL sowie in der Kategorie „Information & Kultur“ besondere journalistische Leistungen vorgeschlagen werden.
Die Einreichfrist endet am 31. Oktober, Nachmeldungen mit Begründung sind bis 31. Dezember möglich. Auch das Publikum ist eingeladen, sich am Wettbewerb zu beteiligen – Zuschauer:innen können bis 1. Januar 2027 ihre Vorschläge einreichen. Die Nominierungen werden am 21. Januar 2027 bekannt gegeben. Der Termin zur Bekanntgabe der Preisträger:innen wird Anfang Januar veröffentlicht. Am 30. April werden die Preise der 63. Auflage in einer feierlichen Gala im Theater Marl verliehen. Weitere Informationen finden Sie hier.
Den alljährlichen Grimme-Preis gibt es seit 1964. Mit diesem werden Fernsehsendungen und -leistungen ausgezeichnet, die für die Programmpraxis vorbildlich und modellhaft sind. Leitziel der im Grimme-Preis institutionalisierten Fernsehkritik ist eine umfassende Auseinandersetzung mit dem Fernsehen, das als zentrales und bedeutsames Medium mit vielfachen gesellschaftlichen Bezügen und Wirkungen verstanden wird. In diese kritische Auseinandersetzung sind alle Themen und Formen des Fernsehens einbezogen.
vds/gp