In einem Nachruf würdigt das Hamburger Abendblatt seinen ehemaligen freien Autoren. „Der Journalist Frank Will war ein Kollege, wie man ihn sich nur wünschen kann: Immer gut gelaunt und zu einem Schwätzchen aufgelegt – fachlich unangreifbar!“
Will hatte Geschichte und Anglistik studiert sowie eine Ausbildung zum Groß- und Einzelhandelskaufmann absolviert, ehe er in den 1980er-Jahren in den Journalismus einstieg. Für die Pinneberg-Redaktion des Hamburger Abendblattes berichtete er intensiv über den Basketball beim SC Rist Wedel.
Mit seinem 1993 erschienen Buch „Rechts-zwo-drei. Nationalsozialismus im Kreis Pinneberg“ leistete Will zudem wichtige gesellschaftspolitische Aufklärungsarbeit. Der Autor litt seit geraumer Zeit an einer Alzheimer-Demenz und starb am 27. Juli im Alter von 65 Jahren.
vds