Die Internationale Sportkorrespondenz organisiert die traditionsreiche Wahl „Sportler des Jahres“ seit 1947 und hatte nach Baden-Baden geladen. Die Kader-Athlet:innen des Deutschen Olympischen Sportbundes und des Deutschen Behindertensportverbandes waren für eine Vorauswahl mit jeweils 15 Namen zuständig. Das finale Votum erfolgte durch die Mitglieder des Verbandes Deutscher Sportjournalisten – auch dies ist eine gute Tradition. Moderiert wurde der Abend im prachtvollen Bénazetsaal des Kurhauses zum dritten Mal vom ZDF-Duo Lena Kesting und Sven Voss.
„Sportlerin des Jahres“ 2025 ist Franziska Preuß. Die Weltklasse-Biathletin lag mit 1749 Punkten sehr knapp vor der Vorjahressiegerin Darja Varfolomeev. Die mehrfache Weltmeisterin in der Rhythmischen Sportgymnastik kam auf 1701 Punkte. Den dritten Platz sicherte sich die Schwimmweltmeisterin Anna Elendt (880). Sämtliche Platzierungen finden Sie auf der SdJ-Website (Foto: Marco Wolf / 24passion / Sportler des Jahres).
Leo Neugebauer siegte bei der Wahl zum „Sportler des Jahres“ mit 2343 Punkten und folgt auf Ruder-Olympiasieger Oliver Zeidler. Deutlich hinter dem Zehnkampf-Weltmeister von Tokio landete Florian Wellbrock (1377 Punkte). Der Freiwasserschwimmer hatte bei den Wettkämpfen in Singapur mehrfach WM-Gold geholt. Dritter wurde Florian Lipowitz (1140). Dem Radrennfahrer war bei der Tour de France mit Rang drei ein echter Coup gelückt.
Eine klare Sache wurde auch die Entscheidung über die „Mannschaft des Jahres“. Und wieder war es ein Basketballteam. Nach dem Sieg der 3x3-Frauen im vergangenen Jahr landeten nun die Männer um DBB-Kapitän Dennis Schröder mit 2638 Punkten ganz vorne. Zweite wurde die Hockey-Nationalmannschaft der Männer (1367), dahinter erreichte mit 316 Punkten weniger die Leichtathletik-Staffel der Frauen über 4x100 Meter in der Besetzung Gina Lückenkemper, Sophia Junk, Rebekka Haase und Lisa Mayer das Bronze-Treppchen. Wir freuen uns schon jetzt auf die 80. Auflage „Sportler des Jahres“!
vds/isk