Bei der Verleihungsgala der AIPS Sport Media Awards 2025 am Freitagabebend im Olympic Museum in Lausanne hat Ronny Blaschke vom Verband der Sportjournalisten Berlin-Brandenburg mit „Tribunes of Terror – The Stadium under National Socialism“ (hier bei Deutschlandfunk Kultur) in der Kategorie „Audio“ den zweiten Platz erreicht. In „Video Athlete Profile“ wurde Jürgen Schmidt Dritter. Das Mitglied des Vereins Frankfurter Sportpresse erhielt gemeinsam mit Laura Trust die Auszeichnung für „Being Franziska van Almsick“ (hier in der ARD-Mediathek).
Mit „My Father, HSV and the Nazis – Football under Fascists“ kam das NDR-Duo Marie Lasserre und Katrin Hafemann in der Kategorie „Video Documentary“ auf den zweiten Platz (hier in der ARD-Mediathek). Fünfter wurde Raphael Späth bei den Young Reporters under 30 in „Broadcasting (Audio/Video)“ mit „FIFA opens Doors for Afghanistan’s Female Footballers in Exile“. Hier können Sie sich den Deutschlandfunk-Beitrag des Zweiten beim VDS-Nachwuchspreis 2024 anhören.
Zudem gab es noch zwei Special Mentions für Sportjournalist:innen aus Deutschland. In der Kategorie „Safeguarding for a Clean Sport“ waren dies Pauline Tratz und Claus Hanischdörfer (Südwestrundfunk) mit „Success at all Costs? Abuse in Women’s Gymnastics“ (hier in der ARD-Mediathek). In der Kategorie „Insight on Sports Science“ konnte sich das Hamburger VDS-Mitglied Matthias Fiedler (DER SPIEGEL) mit „The enemy in my head“ über eine Würdigung freuen. Hier finden Sie auf der AIPS-Website eine Übersicht aller Preisträger:innen (Logo AIPS Sport Media Awards 2025: AIPS/Nordcap Studio).
Zu den AIPS Sport Media Awards zählen alle Bereiche des Sportjournalismus, beispielsweise Audio, Foto, Text und Video. Zugelassen für die insgesamt achte Auflage waren Beiträge, die zwischen dem 5. November 2024 und dem 4. November 2025 erschienen sind. Elf Kategorien umfasst der eigentliche Wettbewerb, acht für Seniors und drei für den Nachwuchs (Young Reporters Under 30). Dazu kommen noch die Special Awards „A Life in Sport“ und „Investigative Reporting“. Für diese beiden Ehrungen können keine Beiträge eingereicht werden.
Hier sämtliche Kategorien der AIPS Sport Media Awards im Einzelnen:
– WRITING: Best Opinion Column // Best Colour Piece
– AUDIO: Radio und Podcasts
– VIDEO: Short Feature (zehn Minuten maximale Länge) // Athlete Profile // Documentary
– PHOTOGRAPHY: Sport Action (ein Foto) // Portfolio (drei bis fünf Fotos)
– YOUNG REPORTERS UNDER 30: Writing // Photography // Broadcasting
An den AIPS Sport Media Awards 2025 konnten hauptberufliche und volljährige Journalist:innen (18 Jahre oder älter) teilnehmen. Es spielte keine Rolle, ob diese Festangestellte oder Freelancer sind. Für die Teilnahme an den drei U30-Kategorien mussten Journalist:innen am oder nach dem 1. Januar 1997 geboren sein. Auch ohne AIPS-Mitgliedschaft konnten Beiträge eingereicht werden.
Die oder der Erste der jeweiligen Wettbewerbskategorie erhält 5000 US-Dollar Preisgeld. Der zweite Platz bringt 3000, der dritte 2000. Bei den Young Reporters gibt es pro Kategorie einen ersten Platz. Die Siegerin oder der Sieger erhält ein Stipendium für eine internationale Sportveranstaltung. Die Kosten für Flug, Unterkunft und Spesen übernimmt die AIPS. Bei den Special Awards gibt es eine Trophäe, aber kein Preisgeld.
Die Entscheidungen trifft eine zwölfköpfige internationale Jury. Für die AIPS Sport Media Awards 2025 gab es 1979 Einreichungen aus 130 Ländern aller fünf Kontinente. Bei der vorigen Auflage siegten drei VDS-Mitglieder: Anna Szilágyi („Young Reporters Under 30 Photography“) und Christoph Nahr („Video Athlete Profile“) vom Verein Münchner Sportjournalisten sowie Jens Peter Gideon („Audio“) vom Verein Hamburger Sportjournalisten.
Clemens Gerlach