Bilanz des VSHS-Segelfrühstücks

Olympische Gedanken auf der Kieler Woche

26.06.2024

Das Segelfrühstück war wieder eine gelungene Veranstaltung. Dazu trugen insbesondere prominente Gäste und die frisch nominierten Olympia-Aktiven bei.

 

Wenn DOSB-Präsident Thomas Weikert Kiel als herausragendes Segelrevier lobt, Oberbürgermeister Ulf Kämpfer das als Trumpf-Ass einer deutschen Olympiabewerbung für 2036 oder 2040 sieht und BMI-Staatssekretärin Juliane Seifert die Impulse einer Kampagne für eine effizientere Spitzensportförderung nutzen will, ist Segelfrühstück der Vereinigung Schleswig-Holsteinischer Sportjournalisten bei der Kieler Woche.

Aber erst einmal beginnen die nächsten Olympische Spiele in nur einem Monat in Paris mit den Segelwettbewerben in Marseille, und die deutschen, am Dienstag vom DOSB Nominierten waren auch alle in Kiel dabei. Elf Aktive in acht Disziplinen stellte die Präsidiumsspitze des Deutschen Segler-Verbandes vor, vom Geheimtipp bis zum Mitfavoriten (DSV-Spitze und Aktive / Foto: Christian Beeck).

„Das ist ein junges Team, topvorbereitet und hochmotiviert mit großem Potential zu überzeugen, am liebsten mit Edelmetall“, schwärmten DSV-Präsidentin Mona Küppers und Vizepräsident Dirk Ramhorst unisono. Das Aufgebot reicht von der 22-jährigen iQFOiL-Surferin Theresa Steinlein bis zur ILCA-7-Medaillenhoffnung Philipp Buhl, der zum dritten Mal dabei sein wird.

Küppers und Ramhorst hoben bei der Präsentation heraus, dass Deutschland als eine von nur drei Nationen überhaupt Startplätze in allen zehn Segeldisziplinen gesichert habe. Nur in den Klassen 49er (Männer) und ILCA 6 (Frauen) stehen aufgrund knapp verpasster Olympianorm noch Einzelanträge zur DOSB-Entscheidung Anfang Juli an.

Aus Medaillenhoffnungen werden schnell Erwartungen. Deshalb wollte DOSB-Präsident Thomas Weikert keinen unnötigen Druck aufbauen für die Aktiven. „Drei Segelmedaillen waren es in Enoshima. Wenn Deutschland erneut so viele holt, wäre es beileibe kein Misserfolg“, stapelte Weikert wiederum auch nicht tief.

kw/vds

Eine längere Fassung des Artikels finden Sie auf der Website der Kieler Woche 2024. Bitte klicken Sie dazu hier.