In seiner aktiven Laufbahn, die er 2021 beendet hatte, wurde Ronald Rauhe als Kanute zweimal Olympiasieger und 16-mal Weltmeister. Anschließend war der 44-Jährige unter anderem als TV-Experte, Redner und Autor tätig. Ende Januar 2025 war er beim „Jour Fixe“ des Verbandes der Sportjournalisten Berlin-Brandenburg zu Gast und sprach über die große Bedeutung der (finanziellen) Unterstützung für Aktive.
„Mit Ronald Rauhe übernimmt ein ehemaliger, von der Sporthilfe geförderter Athlet Verantwortung im Bundeskanzleramt, der den Spitzensport aus unterschiedlichen Perspektiven kennt“, sagte Max Hartung, Sprecher des Vorstandes der Stiftung Deutsche Sporthilfe. „Ich freue mich auch persönlich, dass der Sport in Deutschland so einen glaubwürdigen und sympathischen Botschafter an höchster Stelle bekommt.“
Lediglich ein kurzes Gastspiel hatte Dr. Christiane Schenderlein als Staatsministerin für Sport und Ehrenamt gegeben. Nach bereits gut 14 Monaten war Ende Juli Schluss. Die Bundestagsabgeordnete für Nordsachsen wechselte auf Geheiß des Bundeskanzlers Friedrich Merz ins Bundesgesundheitsministerium. Schenderleins Ausscheiden wurde bedauernd zur Kenntnis genommen.
cleg