Am Montag wurden im Bundeskanzleramt Goldmedaillengewinner:innen olympischer und nicht-olympischer Disziplinen ausgezeichnet, die häufig nicht so sehr im Rampenlicht stehen. Dazu gehören etwa Bowling, Ju-Jutsu, Kanu oder auch Lebensrettung (DLRG). Neu war auch die Ehrung von Titelträger:innen im Bereich des Para- und Gehörlosen-Sports.
„Spitzenleistungen entstehen aus Konsequenz, Haltung und Leidenschaft. Wir verleihen das Silberne Lorbeerblatt daher nur an solche Athletinnen und Athleten, die über ihre sportliche Leistung hinaus Vorbilder sind“, sagte Dr. Christiane Schenderlein, Staatsministerin für Sport und Ehrenamt. „Und Vorbilder brauchen wir mehr denn je. Sport hat die Kraft, uns zusammenzubringen. Er verbindet Generationen, Kulturen und Lebenswege.“
Das Silberne Lorbeerblatt wird seit 1950 vom Bundespräsidenten an Spitzensportler:innen verliehen. Es ist die höchste nationale Auszeichnung für sportliche Spitzenleistungen. Der Bundespräsident selbst überreicht dieses Ehrenzeichen jedoch nur an Goldmedaillengewinner:innen bei Olympischen, Paralympischen und Deaflympischen Spielen sowie World Games.
Weltmeister:innen in vor allem nicht-olympischen Disziplinen wird das Silberne Lorbeerblatt durch die zuständige Ministerin beziehungsweise den zuständigen Minister für den Sport ausgehändigt. Seit der Verlagerung der Zuständigkeit für den Bereich Sportpolitik in das Bundeskanzleramt ist dies Staatsministerin Dr. Christiane Schenderlein.
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