Auszeichnung von DOSB und VDS

Tabea Frohn und Julian Köster erhalten Fair Play Preise des Deutschen Sports 2025

07.04.2026

Die Fair Play Preise des Deutschen Sports gehen für 2025 an eine selbstlose Breitensport-Triathletin und einen sozial engagierten Handball-Nationalspieler. Tabea Frohn wird in der Kategorie „Sport“ ausgezeichnet, Julian Köster kann sich über den „Sonderpreis“ freuen. Stifter sind DOSB und VDS.

 

Wie der Deutsche Olympische Sportbund am Dienstag mitteilte, erhält Tabea Frohn den Fair Play Preis des Deutschen Sports 2025 in der Kategorie „Sport“. Die Triathletin hatte einer kollabierten Freundin bei einem Wettkampf geholfen. Der Gummersbacher Handball-Nationalspieler Julian Köster erhält den „Sonderpreis“ für sein Engagement als Botschafter für Special Olympics Deutschland.

Stifter der jährlich vergebenen Auszeichnung sind der Deutsche Olympische Sportbund und der Verband Deutscher Sportjournalisten. Sie ehren Personen und Initiativen, die Respekt, Freundschaft oder Solidarität auf und neben dem Platz vorleben – und sich durch ihr Engagement für eine inklusive Sportkultur auszeichnen (Foto FPP-Preisträger Julian Köster: Special Olympics NRW/DOA).

Tabea Frohn ordnete ihren Erfolg während eines Breitensport-Triathlons unter, um einer kollabierten Freundin zu helfen. Sie kam als eine der Letzten ins Ziel. „Diese Geste ist gleichermaßen fair und menschlich“, sagt der Juryvorsitzende Prof. Dr. Manfred Lämmer, der dem Vorstand der Deutschen Olympischen Akademie abgehört. „Dass – wie sich im Nachhinein herausstellte – die betroffene Athletin im Wettkampf einen Herzinfarkt erlitt, macht das Handeln von Tabea Frohn umso wertvoller.“

„Neben seinen Erfolgen mit der deutschen Handball-Nationalmannschaft engagiert sich Julian Köster seit Mai 2024 auf vorbildliche Art und Weise als Botschafter für Special Olympics Deutschland – der Sportorganisation für Menschen mit geistiger Behinderung“, betont Miriam Welte, Jurymitglied und DOSB-Vizepräsidentin. Köster brachte sich zunächst auf Landesebene in Nordrhein-Westfalen ein, seit 2025 ist er für Special Olympics Deutschland unterwegs.

Drei zusätzliche Belobigungen für Bananenflankenliga, SV Eintracht Camburg und Tanzsport-Club 71 Egelsbach

Erneut standen viele auszeichnungswürdige Nominierungen zur Wahl. Daher vergibt die neunköpfige Jury des Fair Play Preises des Deutschen Sports, der auch VDS-Ehrenpräsident Erich Laaser angehört, drei zusätzliche Belobigungen. Diese gehen an die Bananenflankenliga (innovatives Fußballprojekt, das speziell für Kinder und Jugendliche mit geistiger Behinderung entwickelt wurde), das Junioren-Fußballteam der SV Eintracht Camburg von David Schäfer, das durch eine gemeinsame Wertepyramide nicht nur sportlich, sondern auch persönlich wächst, und den Tanzsport-Club 71 Egelsbach für sein innovatives und langfristiges Engagement im Bereich des Kinder- und Jugendschutzes.

Die feierliche Verleihung der Fair Play Preis des Deutschen Sports erfolgt im Rahmen des 12. Biebricher Schlossgesprächs am 11. Juni in Wiesbaden. Die Gesprächsreihe wird von der Deutschen Olympischen Akademie in Kooperation mit dem Hessischen Ministerium für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege ausgerichtet. Sie bietet eine Plattform für Vorträge und Dialoge zu gesellschaftlichen, kulturellen und ökonomischen Aspekten des organisierten Sports. Auf der DOSB-Website finden Sie weitere Informationen zum Fair Play Preis des Deutschen Sports. Bitte klicken Sie dazu hier.

vds/dosb