DOSB-Präsident

Thomas Weikert verzichtet auf weitere Kandidatur

01.10.2026

In der Führung des Deutschen Olympischen Sportbundes wird es eine Veränderung geben. Präsident Thomas Weikert kandidiert am 5. Dezember auf der Mitgliederversammlung nicht wieder.

 

Wie der Deutsche Olympische Sportbund mitteilte, hat Thomas Weikert am Donnerstag Präsidium, Mitgliedsorganisationen, Partner, Athlet:innen und Mitarbeitende des DOSB unterrichtet, nicht zur Wiederwahl Anfang Dezember antreten zu wollen. Noch bis 30. Oktober können Mitgliedsorganisationen Kandidat:innen für die Nachfolge vorschlagen. Nach einem Integritätscheck veröffentlicht der DOSB am 13. November eine Wahlliste. 

„Ich werde am 15. November, also noch vor der Mitgliederversammlung, 65 Jahre alt. Das ist zwar heute längst kein biblisches Alter mehr, aber ich spüre, dass ich nicht mehr die Kraft aufbringen kann, mich noch einmal vier Jahre mit Vollgas – und nichts anderes hätte der DOSB verdient – den Aufgaben eines Präsidenten zu widmen“, schrieb Weikert in einer persönlichen Erklärung.

Der Jurist aus Limburg hatte das Amt des DOSB-Präsidenten im Dezember 2021 während der laufenden Legislatur von Alfons Hörmann übernommen. Ein Jahr später wurde Weikert für weitere vier Jahre wiedergewählt. Die Nachfolge entscheidet sich am 5. Dezember auf der DOSB-Mitgliederversammlung in Frankfurt am Main.

cleg/dosb