Gegründet wurde der Deutsche Behindertensportverband 1951 in Bad Godesberg als „Arbeitsgemeinschaft Deutscher Versehrtensport“. 24 Jahre später wurde aus dem zwischenzeitlich in Deutscher Versehrtensportverband umbenannten Verein am 5. Juli 1975 der DBS. Dieser ist mit 512.000 Mitgliedern heutzutage größter gemeinwohlorientierter Verband in Deutschland für den Sport von Menschen mit Behinderung und für den Rehabilitationssport.
„Zum 75-jährigen Jubiläum gratuliere ich dem Deutschen Behindertensportverband sehr herzlich“, sagt Dr. Christiane Schenderlein, Staatsministerin für Sport und Ehrenamt. „Seit Jahrzehnten leistet der DBS herausragende Arbeit, indem er Menschen mit Behinderung den Zugang zum Breiten- und Leistungssport ermöglicht. Durch sein unermüdliches Engagement unterstützt der DBS nicht nur sportliche Höchstleistungen im paralympischen Spitzensport, sondern auch ein gleichberechtigtes Miteinander in unserer Gesellschaft.“
Der Deutsche Behindertensportverband will weiterhin einen Schwerpunkt seines Engagements darauf legen, dass Menschen mit Behinderung einen besseren Zugang zum Sport erhalten und es noch viel mehr möglichst wohnortnahe Angebote gibt. Darauf zielen insbesondere Projekte wie die „SportWoche für Alle“, die dieses Jahr vom 19. bis 26. September stattfindet.
„Gemeinsam mit unseren Landes- und Fachverbänden sowie den über 6100 Vereinen engagieren wir uns tagtäglich dafür, dass das Sporttreiben für Menschen mit Behinderung keine Ausnahme ist, sondern zur Selbstverständlichkeit wird“, betont DBS-Präsident Hans-Jörg Michels. Der DBS-Vorstandsvorsitzende Idriss Gonschinska verweist auf das Erreichte in den vergangenen 75 Jahren. „Darauf können wir stolz sein. Wir erhalten für unser Wirken viel Zuspruch“, sagt er und verspricht: „Wir werden uns auch künftig mit größter Überzeugung dafür einsetzen, die Voraussetzungen zu verbessern, damit Menschen mit Behinderung sportlich aktiv sein können.“
vds/dbs