Wie die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung am Mittwochabend mitteilte, ist Daniel Kopatsch der Gewinner der Foto-Kategorie des German Paralympic Media Awards 2026. Der 37-Jährige, der dem Verein Sportpresse Württemberg angehört, siegte mit dem Motiv „forehand“. Die Jury war voll des Lobes für die „eindrucksvolle Arbeit“ (Foto: Daniel Kopatsch).
Zur Begründung für die Entscheidung, Kopatschs Motiv auszuzeichnen, hieß es: „Die Fotografie reduziert auf das Wesentliche und entfaltet gerade dadurch ihre Kraft: Sie zeigt paralympischen Sport als das, was er ist – Hochleistungssport voller Dynamik, Präzision und Leidenschaft. Statt Einschränkung steht die Stärke der Athletin im Mittelpunkt.“
Nominiert waren auch die VDS-Mitglieder Frank Molter (Schleswig-Holstein, 53) mit „No limits in motion“ und Sascha Fromm (Thüringen, 59) mit „Blind-Flug“. Auf der DGUV-Website finden Sie die ausgezeichneten Medienschaffenden aller Kategorien.
Die DGUV verleiht den German Paralympic Media Award seit 1999. Prämiert werden herausragende Reportagen und Analysen sowie Interviews und andere journalistische Formen der Berichterstattung über den Behindertensport. Der GPMA ist in Deutschland der größte und wichtigste Preis seiner Kategorie.
Ziel der Auszeichnung ist es, die besondere Bedeutung des Sports für Rehabilitation – eine der drei zentralen Aufgaben der DGUV – hervorzuheben. Zugleich rückt die Verleihung die Themen Inklusion sowie gesellschaftliche Teilhabe stärker ins öffentliche Bewusstsein. Mitglieder des Verbandes Deutscher Sportjournalisten haben in den vergangenen Jahren häufig beim GPMA erfolgreich abgeschnitten.
vds/dguv