Rüdiger Oppers war ein erfahrener Journalist und Kommunikationsmanager, der in seiner Karriere sowohl die öffentlich-rechtliche Medienwelt als auch die Privatwirtschaft sowie den Zeitungsjournalismus maßgeblich mitgestaltet hat. Oppers begann seine Karriere beim Westdeutschen Rundfunk. In dieser Zeit war er nicht nur hinter den Kulissen, sondern auch vor der Kamera präsent. Unter anderem moderierte er die „Aktuelle Stunde“ und stieg zum WDR-Unternehmenssprecher auf.
2007 ging Oppers zur heutigen Funke Mediengruppe und übernahm dort die Leitung der Neue Ruhr / Neue Rhein Zeitung (NRZ) als Chefredakteur. 2014 wechselte er zum Spezialchemiekonzern Evonik und leitete dort mehrere Jahre den Zentralbereich Kommunikation des Unternehmens. 2012 wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande für sein soziales Engagement sowie dem Päpstlichen Gregoriusorden für seinen Einsatz in Kirche, Gesellschaft und Medien gewürdigt.
Seit 2023 stand Oppers der Stiftung Behindertensport als Vorsitzender des Vorstands vor. „Wir sind ihm dankbar für sein Engagement für Inklusion und Chancengleichheit im Sport und werden ihn als leidenschaftlichen Verfechter der Rechte und Möglichkeiten von Menschen mit Behinderungen in Erinnerung behalten. Vor allem aber werden wir uns auch als wunderbaren Menschen an ihn erinnern“, heißt es im Nachruf auf der Website des Deutschen Behindertensportverbandes.
vds/dbs